Vorlesewettbewerb 2025

„Kein Schiff trägt uns besser in ferne Länder als ein Buch“ (Emily Dickinson, amerikanische Dichterin)

Ganz in diesem Sinne konnten die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Roth-Realschule plus sich am Mittwoch der ersten Adventswoche beim alljährlichen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen von ihren Klassengewinnern und –gewinnerinnen in ferne Gefilde entführen lassen und deren hervorragenden Vorlesekünsten lauschen.

Zuerst begleiteten wir Marvin Klassen (6c) in die fantastische Welt von „Paluten Freedom und die Schmahamas-Verschwörung“ von P. Mayer. Emma Krämer (6d) las uns „Lotta feiert Weihnachten“ von A. Pantermüller und D. Kohl vor und brachte etwas mehr vorweihnachtliche Stimmung in die neue Lounge, dank der unser Wettbewerb erstmalig innerhalb der HRS+ stattfinden konnte.

Abenteuerlich wurde es anschließend mit Louis Doll (6b) und seinem Roman „Jake Turner und das Grab der Smaragd-Schlange“ von Rob L. Jones. Und zu guter Letzt entführte uns Eva Lukas in die Welt der Magie mit ihrem Roman „Hotel der Magier“ von Nicki Thornton.

Alle vier bestanden die Herausforderung des ungeübten Texts im zweiten Teil der Veranstaltung mit Bravour, die dieses Jahr von der Autorin Sabine Ludwig mit ihrem Roman „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ kam.

Die Moderation übernahm Arne Baier, Pädagogischer Koordinator der HRS+.

Die Jury, bestehend aus Vivienne Schmidt, Till Kollhoff (beide 10c), Frau Angelina Hähner und Herrn Dietmar Eisenhut (beides Deutschfachkräfte), nahm im Anschluss daran die schwere Aufgabe, eine Siegerin beziehungsweise einen Sieger zu finden, auf sich und kürte verdient Eva Lukas (6a) zur diesjährigen Schulsiegerin. Sie wird die Schule im Kreisentscheid Westerwald Süd vertreten.

Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg!

Text: Mirjam Fischbach
Fotos: Angelina Hähner

 

„Drogen? Nicht mit uns!“ – Prävention in den 10. Klassen

Am 24.11. und am 26.11.2025 hatten die Abschlussklassen der Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur einen besonderen Termin: Zwei Stunden lang ging es um ein Thema, das alle betrifft – Drogen und ihre Folgen. Polizeihauptkommissar Stefan Rhein vom Polizeipräsidium Koblenz war zu Gast und brachte nicht nur Fakten, sondern auch echte Geschichten aus seinem Berufsalltag mit.

Organisiert wurde das Ganze von Christine Neurath, unserer Beauftragten für Drogen- und Suchtprävention. Ihr Ziel: Klar machen, wie schnell man in Schwierigkeiten geraten kann – und wie man „Nein“ sagt, wenn es darauf ankommt.

Herr Rhein sprach offen über die Risiken, die rechtlichen Konsequenzen und auch über die scheinbar harmlosen „Einstiegsdrogen“ wie Alkohol oder Cannabis. Besonders spannend: Die Beispiele aus echten Fällen. Da wurde es in den Klassen richtig still.  „Die Geschichten waren echt heftig – das bleibt im Kopf.“, so die einhellige Meinung der Schülerinnen und Schüler.

Das Highlight: Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst erleben, wie sich Alkohol oder Cannabis auf die Wahrnehmung auswirken. Mit speziellen Rauschbrillen mussten sie einen Parcours bewältigen und ein Baby-Puzzle auf Zeit zusammensetzen. Gar nicht so einfach – viele merkten schnell, wie sehr die Koordination und das Denken unter Einfluss leiden. Ein Schüler brachte es auf den Punkt: „Mit den Brillen war’s total verrückt – man merkt, wie gefährlich das im echten Leben wäre.“

Am Ende waren sich alle einig: Die zwei Stunden haben sich gelohnt. Ein großes Dankeschön an Herrn Rhein für die ehrlichen Worte und an Frau Neurath für die Organisation!

Text und Fotos:  Marcel Woll

Zukunft hautnah erleben – Das Mobile Futurium zu Gast

Ein besonderer Tag für unsere Schule: Gemeinsam mit dem Raiffeisen-Campus in Dernbach durften die Klassen 10a, 10b, 5d und 8d am 27.11.2025 das Mobile Futurium aus Berlin erleben. In den modernen Räumlichkeiten des Campus wurden spannende Workshops angeboten, die den Blick in die Zukunft öffneten – kreativ, interaktiv und voller Energie.

Sechs Workshops – Sechs Zukunftsthemen

  • Munter unterwegs – Mobilität von morgen: Nachhaltig, clever und vielleicht mit Robotern. „Ich fand es cool, dass wir selbst überlegen konnten, wie Busse oder Fahrräder in Zukunft aussehen könnten“, meinte ein Schüler der 10b begeistert.

  • Energiedomino – Energie sichtbar gemacht: Kleine Veränderungen mit großen Auswirkungen. „Endlich habe ich verstanden, warum kleine Veränderungen große Auswirkungen haben können“, sagte eine Schülerin der 10a.

  • Universum – Raumfahrt und Zukunftstechnologien. „Es war spannend zu sehen, wie Forschung im Weltall auch unser Leben hier beeinflusst“, meinte ein Schüler der 5d.

  • Work it – Arbeit der Zukunft: Digitalisierung und neue Berufsbilder. „Ich habe gemerkt, dass Teamarbeit und Kreativität viel wichtiger werden als reine Routine“, fasste eine Schülerin der 10b zusammen.

  • Lebenswelt – Zusammenleben in Zukunft: Nachhaltig, gerecht und tolerant. „Wir konnten richtig diskutieren und unsere eigenen Ideen einbringen. Das hat Spaß gemacht!“, erzählte ein Schüler der 8d.

  • Make sense – Technik und Werte kritisch hinterfragen. „Ich fand es gut, dass wir nicht nur über Technik gesprochen haben, sondern auch über Werte“, meinte eine Schülerin der 10a.

 Technik zum Anfassen – SenseBox und 3D-Stifte

Besonders praxisnah wurde es in den Klassen 10a und 10b:

  • Die 10a arbeitete mit der SenseBox, einem modularen Elektronik-Bausatz für Umweltforschung. Mit verschiedenen Sensoren konnten die Jugendlichen Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Luftqualität erfassen und digital auswerten. „Es war spannend zu sehen, wie wir mit der SenseBox selbst Daten sammeln und direkt auswerten konnten. Das fühlt sich an wie richtige Forschung!“, meinte ein Schüler der 10a begeistert.

  • Die 10b nutzte 3D-Stifte, mit denen sich nicht nur auf Papier malen lässt, sondern direkt in die Luft oder auf einer Fläche dreidimensionale Objekte entstehen. Die Stifte erhitzen einen speziellen Kunststoff-Faden (Filament), der beim Herausfließen schnell wieder aushärtet. So können Figuren, Modelle oder kreative Formen frei gestaltet werden. „Es war total faszinierend, dass wir unsere Zeichnungen plötzlich anfassen konnten – das ist ganz anders als normales Malen!“, schwärmte eine Schülerin der 10b.

 Kooperation mit dem Raiffeisen-Campus

Die Zusammenarbeit mit dem Raiffeisen-Campus in Dernbach hat den Tag zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Die Workshops fanden in einer inspirierenden Atmosphäre statt und zeigten, wie Schulen gemeinsam Zukunftsthemen praxisnah und begeisternd vermitteln können.

Fazit

Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler war überall spürbar. Viele nahmen neue Ideen mit nach Hause und waren sich einig: „So macht Lernen richtig Spaß!“

 

Text: Marcel Woll

Fotos: Marcel Woll, Eva Endlein-Nickel, Sarah Steffens, Luisa Schneider

Weihnachtspäckchen für Kinder aus Trostyanets in der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine verursacht weiterhin unvorstellbares Leid. Die Heinrich-Roth-Realschule plus engagierte sich in der Vergangenheit wiederholt für die Flüchtlingshilfe oder für noch dort lebende Menschen:
Eine Spendenwanderung brachte z.B. stolze 14.000 Euro für die Unterstützung von Flüchtlingen aus der Ukraine ein. Anlässlich der wöchentlichen Friedensgebete vor dem Rathaus Montabaur setzte unsere Schulband „Real Noise“ ein musikalisches Zeichen für den Frieden. Kollegin Julia Wilhelmi übergab im Rahmen der Aktion „Ostern im Schuhkarton“ 50 liebevoll gepackte Pakete für Kinder aus der Ukraine.

Nun steht Weihnachten vor der Tür; eine wunderbare Gelegenheit erneut zu zeigen, dass wir die Menschen in der Ukraine nicht vergessen haben. Vor diesem Hintergrund riefen Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher und die Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Pfarrerin Anne Pollmächer in einer Anzeige des Wochenblatts auf, Weihnachtspäckchen für Kinder aus Trostyanets, der Partnerstadt von Montabaur in der Ukraine, zu packen.

Dieser Bitte kamen wir gerne nach. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 packten fleißig Spielsachen, Hygieneartikel, Süßigkeiten oder Kleidung in Schuhkartons und dekorierten diese weihnachtlich.

Heute Nachmittag konnten wir an der Pforte des Rathauses so viele Päckchen übergeben, dass mehrere Mitarbeiter des Rathauses zur Hilfe kamen. Ein großes Dankeschön seitens Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher und der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft aber auch seitens der Klassenleitungen gilt allen, die sich so großzügig an dieser Aktion beteiligt haben.

Text und Fotos: Ulrike Lennartz

Klassenzimmer in Kinosaal verlegt

Vom 20. bis zum 28. November 2025 findet in Rheinland-Pfalz die Schulkinowoche statt, und das zum sage und schreibe 23. Mal. Unter dem Motto „Filme.Zeigen.Zukunft.“ zeigen 40 Kinos im Land in mehr als über 500 Veranstaltungen eine Auswahl an sorgfältig ausgewählten Filmen. Es sind Filme für alle Schulformen und Jahrgangsstufen im Angebot.

Auch die Klassen der Orientierungsstufe der Heinrich-Roth-Realschule plus verlegten diese Woche ihr Klassenzimmer in den Kinosaal und genossen den „Unterricht“ mit Popcorn und Nachos anstatt mit Lehrbuch und Schreibheft.

Gezeigt wurde „Alles steht Kopf 2“, ein unterhaltsamer Film, der gleichzeitig eine wichtige Botschaft vermittelt. Es geht um eine Lebensphase in der bei den meisten Menschen tatsächlich alles Kopf steht: die Pubertät!!! Das Leben ist nicht mehr so wie es vorher war. Stattdessen regiert das Gefühlschaos.  Eine Realität, die unseren Schülerinnen und Schülern nicht ganz unbekannt sein dürfte. Die Botschaft am Ende macht getreu dem diesjährigen Motto der Schulkinowoche stark für die Zukunft, denn sie lautet: Man muss nicht perfekt sein. Zur Entwicklung der Persönlichkeit gehören sowohl positive als auch negative Emotionen untrennbar dazu. Mit diesem Wissen kann man dieser turbulenten Lebensphase vielleicht etwas gelassener entgegensehen.

Text und Fotos: Ulrike Lennartz

Klassengemeinschaftstag der Klassen 5a, 5b, 5c und 5d

Im November fand an unserer Schule für alle Klassen der Klassenstufe 5 jeweils ein besonderer Tag zur Förderung der Klassengemeinschaft statt. Die Klassen 5a, 5b, 5c und 5d erlebten jeweils gemeinsam einen abwechslungsreichen Teambuilding-Tag, der von der Katholischen Fachstelle für Jugendarbeit begleitet wurde.

Der Tag begann mit einer Kennenlernrunde. In der anschließenden Übung bewerteten die Schülerinnen und Schüler, wie wohl sie sich an der Schule allgemein, insbesondere aber in ihrer Klasse fühlen – und zwar ganz klassisch mit Schulnoten. Der Wechsel von der Grundschule an die weiterführende Schule ist für die meisten Kinder eine sehr große Umstellung. Wir wollten wissen, wie die Kinder an unserer Schule angekommen sind und was man ggf. tun kann um das Wohlbefinden zu steigern.

Anschließend standen spannende Übungen, die nur durch Teamarbeit erfolgreich gemeistert werden konnten, auf dem Programm. Die Kinder mussten sich beispielsweise in einer Stierarena behaupten, einen Schokofluss überqueren oder die richtige Ampelfarbe herausfinden. Vor allen Übungen hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, gemeinsam eine Strategie zur Lösung der Aufgabe zu entwickeln. Nach jeder Aufgabe besprachen die Moderatorinnen und Moderatoren mit den Kindern, was gut funktioniert hatte und wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gab. So lernten die Schülerinnen und Schüler, wie wichtig Kommunikation, Rücksichtnahme und Zusammenarbeit sind.

Auch wenn sich alles nach Spiel und Spaß anhört, war der Tag durchaus anstrengend und herausfordernd. Nun gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse im Schulalltag umzusetzen und das Gemeinschaftsgefühl weiter zu stärken.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Katholischen Fachstelle für Jugendarbeit, die unsere Schule bereits seit mehreren Jahren dabei unterstützen, ein gutes Miteinander zu fördern.

Text: Ulrike Lennartz
Fotos: Luisa Schneider und Ulrike Lennartz

ADG-Förderpreis ebnet Berufsweg: Eine Chance, zwei Wege

Montabaur, 22. Oktober 2025. Michel Heinen und Jirakit Jongjaijit verbindet auf den ersten Blick nicht viel – der eine ist Schüler, der andere im Berufsleben angekommen. Doch es gibt eine bemerkenswerte Gemeinsamkeit: Beide waren Gewinner des ADG-Förderpreises und beide sind in diesem Herbst zurück auf Schloss Montabaur gekommen. Und beide zeigen, wie aus einer Auszeichnung eine echte Chance fürs Leben werden kann.

Michel Heinen, Schüler der Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur, hat im Juni den diesjährigen Sonderpreis gewonnen. Neben einem Preisgeld von 750 Euro erhielt er ein ganz besonderes Extra: ein Praktikum auf Schloss Montabaur. In der zweiten Woche der Herbstferien unterstützt Michel nun das Hausmeisterteam auf dem Schlossgelände – mit spürbarer Begeisterung. Ob Laub fegen, Müll wegfahren oder Kehrmaschine reparieren: Michel packt mit an. „Mit Werkzeugen kenn ich mich aus“, sagt er. Was für andere nach Arbeit klingt, macht ihm einfach Spaß.

Auch Maler Jirakit Jongjaijit hat seine Chance genutzt. Er erhielt 2015 den ADG-Förderpreis und investierte das Stipendium in Malutensilien und eine Kamera. Fünf Jahre später entstand seine Zeichnung „Eine Chance fürs Leben“ – ein Werk, das seine Schule, Schloss Montabaur und Menschen zeigt, die einander die Hand reichen. Das Bild überließ er der ADG. Heute hängt es im Marketingbüro der ADG. Als Jirakit kürzlich als Handwerker auf dem Gerüst zurückkam, entdeckte er es zufällig durch ein Fenster wieder. „Ein bewegender Moment“, sagt er.

 „Genau darum geht es beim ADG-Förderpreis“, erklärt Boris Nannt, Vorstandsvorsitzender der ADG. „Wir wollen jungen Menschen nicht nur Perspektiven zeigen, sondern ihnen echte Möglichkeiten geben, sich auszuprobieren – ob mit Pinsel oder Schraubenschlüssel.“ Seit 17 Jahren verleiht die ADG den Förderpreis an Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Roth-Realschule plus Montabaur. Und jedes Jahr beginnt damit eine neue Geschichte – eine, die zeigt, was passiert, wenn man jungen Talenten etwas zutraut.

Schüler Michel Heinen (zweiter von rechts) mit dem ADG-Vorstandsvorsitzendem Boris Nannt (zweiter von links) sowie den Hausmeistern Christian Hans und Lars Meyer (links und rechts). Foto: ADG/Marie Reuter

Mit Spaß an der Sache: Michel Heinen unterstützt Hausmeister Andreas Lenz. Foto: ADG/Alexander Kaiser

Jirakit Jongjaijit mit seinem Bild, das er im Jahr 2020 gemalt hat. Foto: ADG/Alexander Kaiser

In luftiger Höhe arbeitet Jirakit Jongjaijit an der Fassade von Schloss Montabaur. Foto: ADG/Alexander Kaiser

 

Über die ADG:

Im exklusiven und inspirierenden Rahmen der barocken Schlossanlage in Montabaur mit modernsten Tagungsräumen bietet die Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) berufsbegleitende und kundenzentrierte Weiterbildungsangebote, Qualifizierungen und Zertifizierungen auf höchstem Niveau für Vorstände und Führungskräfte. Die ADG Business School, Fakultät Business & Economics der Steinbeis-Hochschule, bietet ergänzend ausbildungs- und berufsintegrierte Bachelor- und Masterstudiengänge an mehreren Studienstandorten deutschlandweit an.

 

Quelle: Pressemitteilung der Akademie Deutscher Genossenschaften e.V., Schloss Montabar, 56410 Montabaur

Schulfußball ‚Jugend trainiert für Olympia‘

Die Jüngsten (WK IV 2014-16) schießen sich mit 8:2 eindrucksvoll in die 3.Runde

Wieder auf Kleinfeld ging es im Montabaurer Stadion gegen die Realschule plus aus Rennerod in zweimal 30 Minuten um den Einzug in die dritte Runde.

In einer zähen Anfangsphase konnte kein Team größere Vorteile erspielen. Das änderte sich aber in Spielminute 18. Damian Mangano schloss einen schönen Angriff mit einem satten Schuss ins gegnerische Tor ab.

Der Bann war gebrochen. Von nun an lief das Match ganz klar in unsere Richtung. Nur vier Minuten später bereitete Thiago Bittmann mit einem Pass auf Damian den zweiten Treffer vor. Der Torwart konnte Damians Schuss zwar noch abwehren, doch Nawid Hussaini hob den Abpraller sehr gekonnt über den Keeper. Ein toller Treffer! Das 3:0 erzielte wenige Minuten später wieder Damian nach guter Balleroberung und Pass von Jona Hens.

Als dann kurz vor der Pause Nawid einen Ball auf der Linie spektakulär rettete sah es beim Pausentee richtig gut aus. Großen Anteil am ‚zu Null‘ zur Pause hatte aber vor allem unser neuer Torhüter Henry Köhler. Nicht nur, dass er sehr sicher die Bälle fing, er eröffnete die Angriffe auch oft mit guten Abschlägen und war durch seine offensive Positionierung wie ein weiterer Feldspieler für uns! Auch in der zweiten Halbzeit konnte Henry sein Können immer wieder zeigen.

Wenige Sekunden nach Wiederanpfiff lag der Ball in unserem Tor. Da aber auch im Sturm bei uns alles weiter nach vorne lief, war dies nur ein Schönheitsfehler und weitere Treffer die zwangsläufige Folge.

32. Minute 4:1 durch Nawid auf Vorbereitung von Damian

35. Minute 5:1, ein toller Freistoß von Thiago

38. Minute 6:1 durch Thiago auf Vorbereitung von Nawid

54. Minute 7:1 durch Nawid auf Vorbereitung von Faisal Haidari

Zwischendurch zeigt Henry noch zweimal seine besondere Klasse und rettete vor alleine vor ihm auftauchenden Spielern mit außergewöhnlichen Paraden!

Den Schlusspunkt setzte Thiago. Er krönte seine starke Leistung mit dem 8:1 aus großer Entfernung direkt in den Winkel. Ein Tor der Marke unhaltbar!

Die Freude über den Einzug in die dritte Runde war groß und wurde auch nicht mehr durch den zweiten Gegentreffer getrübt. 8:2, ein beeindruckendes Ergebnis!

Neben den genannten Spielern sorgte Alaa Al Kaled in der Abwehr für Stabilität und Lennard Janke war unsere Lunge im Mittelfeld. Unermüdlich rannte er jede Lücke zu und zeigte dabei auch technisch sein Können!

Jano Winterwerber und Christian Reuter spielten dieses Mal im Feld und auch sie machten ihre Sache gut.

Nun freuen wir uns alle auf dritte Runde im neuen Jahr. Wir sind bereit!

Text und Foto: Peter Ritzheim