Schlosswerkstatt zu Gast auf Schloss Montabaur

Am Sonntag, dem 16.09.2018 war es endlich soweit. Unsere Schülergenossenschaft „Schlosswerkstatt“ präsentierte zum ersten Mal ihre Produkte.

Der Tag der offenen Tür auf Schloss Montabaur bot den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit, sich im herrlichen Ambiente des Kuppelsaals der Öffentlichkeit vorzustellen. Zahlreiche Besucher bestaunten die selbstgebauten Reifenhocker, Werbegeschenke und XXL-Spiele. Die jungen Unternehmerinnen und Unternehmer knüpften erste Kontakte und nahmen bereits eine Reihe von Bestellungen entgegen.

Die Schlosswerkstatt bedankt sich bei der ADG für den ereignisreichen Tag, die gesammelten Erfahrungen sowie die immense Gastfreundlichkeit.

Schülergenossenschaft an der Heinrich-Roth-Realschule plus gegründet

Westerwald Bank und ADG übernehmen Patenschaft

 

Der Rittersaal auf Schloss Montabaur ist den besonderen Momenten vorbehalten: Hier erhalten beispielsweise die Absolventen des Genossenschaftlichen Bankführungs-Seminars an der Akademie Deutscher Genossenschaften (ADG) ihre Diplome. In dieser Woche wurde hier eine neue Genossenschaft gegründet. Konkret: eine eingetragene Schülergenossenschaft (eSG) mit dem Namen „Schlosswerkstatt“.

Unterstützung durch lokale Partner
Schülergenossenschaften sind von Schülerinnen und Schülern eigenverantwortlich geführte Schülerunternehmen in der Form einer Genossenschaft. Im Rahmen der Genossenschaft erarbeiten sie eigene Geschäftsideen, Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufe, schreiben den Businessplan und entwickeln die Satzung ihrer Genossenschaft. Darüber hinaus entwickeln sie Produkte und Dienstleistungen, die sowohl schulintern als auch außerhalb der Schule vertrieben werden können. Dabei wird jede Schülergenossenschaft bei sämtlichen unternehmerischen Fragen durch einen genossenschaftlichen Partner unterstützt. Bei diesem Partner handelt es sich in der Regel um eine echte Genossenschaft vor Ort.

Breite Produktpalette
Die nun gegründete „Schlosswerkstatt“ der Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur wird von Schülerinnen und Schülern der neunten Klasse geführt. Zum Portfolio des kleinen Unternehmens gehören individualisierte Werbeartikel wie Ziehschokolade, gebrannte Mandeln oder „Schokolade im Sack“, Dekoartikel wie selbst gefertigte Lampen aus Weingläsern oder selbst bemaltes Geschirr, Stehtische und Reifenhocker sowie XXL-Spiele, die für Feste aller Art vermietet werden. Den Vorstand der Schülergenossenschaft bilden Silas Müller, Kevin Kilian, Mario Möllendick, Alina Pirk und Helin Kayaturan. Im Rittersaal von Schloss Montabaurer stellten sie auch die übrigen Aktiven vor, die die Bereiche Verwaltung, Buchhaltung, Marketing und IT, Einkauf und Lager sowie Produktion und Verkauf verantworten.

Genossenschaft ist Teamarbeit
Gemeinsam mit der ADG übernimmt die Westerwald Bank die Patenschaft für die Schülergenossenschaft „Schlosswerkstatt“ und trägt beispielsweise auch die Kosten für die jährliche Prüfung durch den Genossenschaftsverband. ADG-Vorstand Arno Marx nahm in seiner Begrüßung Bezug auf das Raiffeisenjahr 2018 aus Anlass des 200. Geburtstages von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und die Aufnahme der Genossenschaftsidee ins immaterielle Kulturerbe der Menschheit. Wichtig sei es, das Wissen um die genossenschaftliche Idee zu verbreiten. So sei es zentrale Aufgabe der ADG, Menschen dazu zu befähigen, Organisationen im Sinne der genossenschaftlichen Idee nachhaltig zu führen und zu gestalten. Genossenschaften, so Marx, seien die am besten geeignete Wirtschaftsform für das 21. Jahrhundert. Für die Westerwald Bank machte deren Vorstand Dr. Ralf Kölbach deutlich, dass Genossenschaft immer Teamarbeit bedeute. Es gehe darum, „gemeinsam für Ziele zu arbeiten, die es wert sind“, und das eben nicht nur für ein paar Wochen, sondern langfristig. Die „Schlosswerkstatt“ hätte sich in Workshops und in der Schule mit Schulleiter Franz-Josef Gerz und den Lehrerinnen Julia Mayer und Sandra Langkavel bereits bestens vorbereitet. Gleichwohl: „Die Arbeit fängt jetzt erst an.“ Der Genossenschaftsgedanke, so Kölbach, sei zeitlos. Wichtig sei ihm und den Vorstandskollegen Markus Kurtseifer und Andreas Tillmanns, die ebenfalls nach Montabaur gekommen waren, bei der Unterstützung der Schülergenossenschaft, dass die Schülerinnen und Schüler lernen, frühzeitig Verantwortung zu übernehmen, und das gleichzeitig als Mitarbeiter und als Unternehmer.

Ein Glücksfall für die Schule
Schulleiter Franz-Josef Gerz sprach von einem „Glücksfall“ für die Heinrich-Roth-Realschule plus: Die bereits seit zehn Jahren mit der ADG praktizierte Verbindung in Form eines Stipendienprogramms werde nun noch einmal erweitert. Er sei dankbar für diese Möglichkeit der zusätzlichen Vernetzung in der Region. Sein besonderer Dank galt Peter Sahl, der das Projekt Schülergenossenschaft auf ADG-Seite betreut.

Quelle: Presseinformation der Westerwald Bank eG, Hachenburg, vom 07.09.2018

 

 (c) Westerwald Bank eG

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HRS+ erhält Auszeichnung als MINT-freundliche Schule

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Am 03. September 2018 wurde die Heinrich-Roth-Realschule plus Montabaur gemeinsam mit 27 weiteren Schulen aus Rheinland-Pfalz als „MINT-freundliche Schule“ ausgezeichnet. Bundesweit hatten sich über 400 Schulen um die Auszeichnung beworben. Die Heinrich-Roth-Realschule plus ist eine von neun Schulen in Rheinland-Pfalz, die die anspruchsvollen Anforderungen des Kriterienkataloges erfüllten und zum ersten Mal ausgezeichnet wurden. Die Ehrung fand in der Akademie für Wissenschaften und der Literatur in Mainz statt. René Molzahn, Frau Könen und Frau Lennartz nahmen die Auszeichnung stellvertretend für die Schule entgegen.

„MINT-freundliche Schulen“ legen ihren Schwerpunkt auf die Fächer Mathematik, Informatik, die Naturwissenschaften und Technik, mit dem Ziel, Schülerinnen und Schüler für diese zukunftweisenden Fächer zu interessieren. Darüber hinaus zeigt die Initiative „MINT – Zukunft schaffen“ Lernenden, Lehrenden, Eltern, Unternehmen und der Öffentlichkeit im allgemeinen attraktive Berufe und Karrieremöglichkeiten in den MINT-Berufen auf.

Die Schirmherrin der Ehrung der Schulen in Rheinland-Pfalz, Bildungsministerin Dr. Stefanie Hubig, betonte in ihrer Ansprache die Bedeutung der MINT-Initiative und das Ziel, Rheinland-Pfalz zu einem starken MINT-Land zu machen.

Werner Simon, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) hob in seiner Rede den Beitrag von MINT zur Fachkräftesicherung sowie zur Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit durch die verstärkte Vermittlung naturwissenschaftlicher und technischer Kompetenzen hervor.

Ein weiteres Indiz für den hohen Stellenwert, den MINT einnimmt, ist die beeindruckende Zahl an Partnern:

  • Technik begeistert e.V. (Organisator der WRO World Robot Olympiad)
  • VDE/VDI (VDE Kurpfalz und VDI Bezirksverein Nordbaden-Pfalz)
  • MINT-Initiativkreis Trier
  • Dienstleistungsgesellschaft für Informatik (DLGI) ECDL
  • Deutsche Mathematiker-Vereinigung DMV
  • Wissensfabrik Unternehmen für Deutschland e. V.
  • MNU - Deutscher Verein zur Förderung des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts e.V.
  • HANDS on TECHNOLOGY e.V. (FIRST LEGO League)
  • Deutsche Telekom Stiftung
  • Klett MINT GmbH sowie
  • IHK Rheinhessen.

Die Auszeichnung wird den Schulen für drei Jahre verliehen. Für unsere Schule ein Grund zur Freude aber auch weiterhin eine Verpflichtung sich in MINT-Themen verstärkt zu engagieren.

(c) MINT Zukunft

Fahrradtour anstatt Hitzefrei

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Zur Begrüßung des neuen Schuljahres verabschiedete sich die Klasse 8b für 5 Tage und entfloh der Sommerhitze im Klassenzimmer.

Unter dem Motto „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah?“ startete die gutgelaunte Truppe morgens an der Schule ins 22 km entfernte Brexbachtal. Mittags war das Ziel erreicht, alle sichtlich geschafft, aber bereit für die nächste Herausforderung, das Errichten des Zeltlagers. Dank toller Unterstützung der Eltern war alles Gepäck mittlerweile vor Ort und auch für den Lebensmittelvorrat für die nächsten 5 Tage war gesorgt. Die Sitzgelegenheiten fürs Lagerfeuer (Schwedenstühle gespendet von der Firma HAPACK) wurden von den Schülern am ersten Tag selbst gebaut. Bis tief in die Nacht wurde gesägt und geschraubt. Am nächsten Tag konnte das abwechslungsreiche Programm im Brexbachtal beginnen.

Im Laufe der Woche besuchte die Klasse u.a. das Freibad, den Stattstrand, den Schmetterlingsgarten und den Kletterwald in Sayn. Bei einem Ausflug nach Koblenz wurde die Besichtigung der Festung Ehrenbreitstein verbunden mit einem Besuch des Landesmuseums und der Ausstellung zum 200. Geburtstag von Friedrich Wilhelm Raiffeisen.

Nach fünf abwechslungsreichen Tagen war es freitags an der Zeit das Lager zu räumen und sich auf den Heimweg zu machen. Glücklicherweise sorgte die tolle Elternschaft der 8b für Fahrgemeinschaften und alle Räder und das Gepäck wurden wieder zur Schule gebracht.

Rückblickend gab es jede Menge Spaß, viel intensive gemeinsame Zeit und Herausforderungen und ein interessantes Programm, bei dem für jeden was dabei war.

Dass es im Brexbachtal kein Handynetz gibt hat erstaunlicherweise niemanden gestört, denn die „5 Tage offline“ sorgten bei allen für eine besonders gute und stabile Verbindung J

Heinrich-Roth-Realschule plus feiert Beginn des neuen Schuljahres

Traditionell beginnt die Heinrich-Roth-Realschule plus jedes neue Schuljahr mit einem großen Schulfest. Am Freitag, dem 31.08.2018 war es wieder so weit.

Nach einem musikalischen Einstieg der Schulband begrüßte Schulleiter Franz-Josef Gerz herzlich alle Anwesenden. Zunächst bedankte er sich besonders bei denjenigen Kolleginnen und Kollegen, die das Fest maßgeblich vorbereitet hatten. Spezieller Dank gebührt den vielen Eltern, die unter anderem beim Bon- und Getränkeverkauf oder beim Abbau wertvolle Unterstützung leisteten. Diesen Dank nahm Herr Leuker als Schulelternbeiratsvorsitzender stellvertretend entgegen.

Ganz besonders erfreulich ist, dass viele ehemalige Lehrer und Schüler der Heinrich-Roth-Realschule über ihr Ausscheiden hinaus die Treue halten und jedes Jahr ihrer „alten“ Schule an diesem Fest einen Besuch abstatten. Ein Indiz, welches das Motto der Schule „Voneinander lernen – miteinander arbeiten – füreinander leben“ unterstreicht.

Auch dieses Jahr standen viele attraktive Aktivitäten auf dem Programm. Die ganz Sportlichen konnten sich z.B. beim Fußballturnier, Torwandschießen, Tischtennis, oder beim Balancieren auf der Slackline „austoben“. Für die Kreativen unter den Gästen wurde Origami oder Kinderschminken angeboten. Ein Highlight war die Vielzahl der mittelalterlichen Spiele, die von Kindern und Eltern gleichermaßen begeistert ausprobiert wurden. Die Schlüsselanhänger, die die Näh-AG angefertigt hatte, stellten sich als regelrechter Verkaufsschlager heraus.

Musikalische Unterhaltung darf an solch einem Fest selbstverständlich nicht fehlen. Die Schulband stellte ihr Können wieder eindrucksvoll unter Beweis und begeisterte mit einem abwechslungsreichen Programm.

Wie viel Spaß es bereitet, Dinge gemeinsam zu tun und dass die Heinrich-Roth-Realschule absolut up-to-date ist, bewies der verrückte Dance-Move „Zahnseide“ aus dem Videospiel Fortnite.

Im Rahmen einer solchen Veranstaltung darf das leibliche Wohl nicht vergessen werden. Neben Kaffee und Kuchen, sowie zahlreichen Getränken wurde auch Gegrilltes angeboten, so dass alle Besucher bestens versorgt waren.

Mit Blick auf die zahlreichen positiven Stimmen freuen wir uns schon auf die nächste Schuljahresauftaktfete.

Stark machen für das Lernen - Orientierungstage der neuen 5.-Klässler

Vor den neuen Fünftklässlern der Heinrich-Roth-Realschule plus, Mädchen und Jungen um die zehn, elf Jahre, liegt das schrecklicheTeufelsmoor. Ihre Aufgabe ist diesen Sumpf zu überwinden und das rettende Haus zu erreichen. Das ist natürlich ausgedacht. Aber die Kinder gehen trotzdem mit Ernst und Eifer an die Aufgabe. Sie ist Beispiel für eine Teamübung des Orientierungstages, den die vier neuen 5. Klassen der Heinrich-Roth-Realschule plus absolviert haben. Um sich kennenzulernen, gemeinsam stark zu sein oder zusammen schwierige Probleme zu lösen – dafür sind solche Abenteuer wie gemacht.

Ob 5a, 5b, 5c oder 5d, jede der Klassen musste sich einen Tag lang bewähren. Gleich am Anfang der Schulzeit in der Heinrich-Roth-Realschule sollten sich so die Klassengemeinschaften finden, sich Regeln für den Umgang miteinander erarbeiten und spüren, dass vieles nur im Team zu schaffen ist.

Das Programm moderierte Frau Silvia Wieber-Quirmbach von der Katholischen Fachstelle für Jugendarbeit sowie Schulsozialarbeiterin Christel Kaiser (Kinderschutzbund). Auch die Klassenlehrer waren dabei: Andrea Eberz, Eva Micheel, Eva Milles-Jung und Karsten Mathieu.

Immer war die ganze Klasse gefragt, um ganz besondere Aufgaben zu lösen – z.B. Türme bauen mit dem Teamkran oder genau im Gleichklang auf die Suche nach Fred gehen, dem Gummigockel. Oder halt Schritt für Schritt, Hand in Hand und gaaaaaanz vorsichtig einen Weg übers Moor bauen, damit alle gerettet werden. Die Schülerinnen und Schüler mussten alles genau besprechen und dabei aufmerksam zuhören, einen Plan machen und den dann umsetzen. Danach wurde gemeinsam analysiert, was gut gelaufen ist – und warum.

Zwischendurch gab es Konzentrationsübungen und ein ordentliches Stück Pizza, um für neue Abenteuer gerüstet zu sein. Am Ende hatten sich die Klassen schon richtig gut kennengelernt und festgestellt, dass jeder mit seinen ganz speziellen Eigenschaften und Fähigkeiten der Gemeinschaft helfen kann – wenn man ihn lässt und offen miteinander spricht. Was sie gelernt haben, nehmen die Kinder mit in die Schule und in das Abenteuer des Lernens.

Streitschlichter sorgen an der HRS+ für Harmonie

„Wenn zwei sich streiten, dann freut sich selten jemand“. Deshalb gibt es an der Heinrich-Roth-Realschule plus Montabaur seit vielen Jahren Streitschlichter. Das sind keine Lehrer oder Eltern, sondern Schülerinnen und Schüler, die gewissenhaft auf diese Rolle vorbereitet werden. Jetzt haben 17 von ihnen - Vanessa Meckel (10a), Laney Weiß (10a), Luca Derr (10a), Arlinda Mehmeti (10a), Isabell Palik (10b), Sabrina Wimmer-Alvarez (10b), Mira Lemanski (10b), Ben Braunhold (10c), Marika Zaufenberger (8a), Amelie Reuter (8a), Philipp Rossbach (8b), Tom Sabel (8b), Lea-Marie Michel (8c), Sophie Matheisel (8c), Cara-Lea Kroder (8d), Leonie Decker (8d), Devin Mosenbach (8e) und Luca Breuer (8e) - an einer zweitägigen Streitschlichterausbildung teilgenommen.

Auch wenn das nicht oft vorkommt – aber wo tagtäglich so viele Kinder zusammen sind, bleiben Reibereien ebenso wenig aus, wie ein handfester Krach. Aber bevor diese Konflikte sich verfestigen oder ausufern, gehen die Schlichter ans Werk.

Auf die Streitschlichter ist jedenfalls Verlass. Sie versehen ihren Pausendienst immer zu zweit im „Streitschlichterraum“ nach einem festen Plan. Im Gespräch, das vertraulich und neutral geführt wird, wenden die Acht- bis Zehntklässler all das an, was ihnen die Schulsozialarbeiterin Christel Kaiser (Kinderschutzbund) und Lehrer René Molzahn beigebracht haben: Sie hören aufmerksam zu und zeigen das auch. Sie fassen das Gehörte unparteiisch zusammen und arbeiten gemeinsam in der Runde an Lösungen - und meistens wird auch eine gefunden, an die sich die Streithähne zu halten haben.

Wer schlichten will, muss eine Menge können. Die beiden Tage im Karlsheim Kirchähr waren von morgens bis abends gut gefüllt. Die 17 angehenden Streitschlichter sprachen über Ursachen von Streit und wie man sich im Konflikt verhält. Sie lernten, wie man aktiv zuhört und nach Lösungen sucht, bei denen es möglichst keine Verlierer gibt.

Das alles wurde immer wieder in Rollenspielen geübt – was nicht nur Spaß gemacht hat, sondern die aus mehreren Klassen und Jahrgängen zusammengestellte Gruppe als „Wir Streitschichter“ wunderbar zusammengeschweißt hat.

Alle 17 Schülerinnen und Schüler haben die theoretische und praktische Prüfung bestanden, ihre Urkunden in Empfang genommen und durften direkt nach der Rückkehr loslegen. Das wird auch das Innenministerium in Mainz freuen, das die beiden Tage aus Mitteln der Gewaltprävention bezuschusst hat.

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Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 "lernen durch Abenteuer"

Am 13. und 14. August 2018 stand für alle Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 6 erneut ein ganz besonderes Programm auf dem Stundenplan: Lernen durch Abenteuer.

Unter der Leitung von Timo Schattner von der Kreisverwaltung Montabaur galt es in diesem ganzheitlichen Lernkonzept gemeinschaftlich kooperative Aufgaben zu lösen, um die sozialen und kommunikativen Kompetenzen der Schülerinnen und Schüler zu stärken.

Dabei waren zwei Aspekte von grundlegender Bedeutung:

Selbsterfahrung
Wie viel traue ich mir selbst zu? Wie gehe ich mit Ängsten und Belastungen um? Wo liegen meine Grenzen?

Gruppenerfahrung
Manche Aufgaben können wir nur dann lösen, wenn wir im Team zusammenarbeiten. Wir unterstützen uns gegenseitig und können einander vertrauen. Damit unsere Klasse das gesteckte Ziel erreicht, ist es notwendig, dass wir die Regeln einhalten. Wir können nicht immer die eigenen Belange in den Vordergrund stellen, sondern müssen gegebenenfalls auf andere Rücksicht nehmen, d. h. uns selbst zurücknehmen, damit wir das Gruppenziel tatsächlich erlangen.

Nicht immer wurden die gestellten Aufgaben zur Zufriedenheit aller gelöst, und es gab viel Redebedarf um herauszuarbeiten wo es gehakt hat und was man in Zukunft besser machen kann.

Bei aller erzieherischen und pädagogischen Intention herrschte bei allen 6.-Klässlern Einigkeit darüber, dass „Lernen durch Abenteuer“ schlicht und einfach großen Spaß macht.