Demokratietag 2026: Gemeinsam für Respekt, Vielfalt und Mitbestimmung

Am Freitag, den 11. September 2026, stand an der Heinrich-Roth-Realschule plus wieder alles im Zeichen der Demokratie. Im Rahmen des jährlich stattfindenden Demokratietags setzten sich Schülerinnen und Schüler aller Klassenstufen intensiv mit wichtigen gesellschaftlichen Themen auseinander und erlebten demokratische Mitbestimmung ganz praktisch.

Demokratietage bieten die Gelegenheit, die Grundlagen unseres demokratischen Zusammenlebens zu reflektieren und die demokratische Schulkultur aktiv weiterzuentwickeln. Die Organisation des Tages lag federführend in den Händen von Stefan Weidenfeller und Stefanie Fuchs, die zahlreiche Materialien sichteten, vorbereiteten und für die einzelnen Klassenstufen bereitstellten.

Cybermobbing im Fokus

Ein zentraler Schwerpunkt des Demokratietags war das Thema Cybermobbing. Da Schülerinnen und Schüler, aber auch Lehrkräfte, zunehmend mit Mobbing in sozialen Netzwerken, Messenger-Diensten oder Gaming-Chats konfrontiert werden, ist ein sensibler und verantwortungsvoller Umgang mit dieser Problematik besonders wichtig.

Die Klassen der Jahrgangsstufe 5 beschäftigten sich anhand von Fallbeispielen mit Fragen wie:

  • Was ist Cybermobbing?

  • Wie fühlen sich Betroffene?

  • Wie kann ich mich schützen?

  • Wo finde ich Hilfe?

  • Was macht mich stark gegen Cybermobbing?

Auch die älteren Jahrgänge arbeiteten an aktuellen und herausfordernden Themen. In den Klassenstufen 7 und 8 wurden problematische „Pranks“ (vermeintliche Streiche) thematisiert, die bei Betroffenen Ängste auslösen oder Grenzen überschreiten können. Die Klassenstufen 9 und 10 setzten sich mit sexualisierter Gewalt, digitalen Grenzverletzungen sowie der unerlaubten Verbreitung intimer Inhalte auseinander. Weitere Themen waren Sexismus, Queerfeindlichkeit im Sport, Mobbing und Handy-Terror. Es waren anspruchsvolle Themen, die jedoch einen wichtigen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen haben und eine offene Auseinandersetzung erfordern.

Demokratie in Aktion: Die SV-Wahlen

Nach der großen Pause wurde Demokratie an der Heinrich-Roth-Realschule plus ganz konkret gelebt. Auf dem Schulhof versammelte sich die gesamte Schulgemeinschaft zur Wahl der Schülersprecherinnen und Schülersprecher sowie der SV-Lehrkräfte.

Charmant und souverän führten Yasmin Salieva (8e) und Klaudia Hoxha (8e) durch die Veranstaltung. Schulleiter Christoph Zirfas begrüßte die Anwesenden und betonte die wichtige Rolle der Schülersprecherinnen und Schülersprecher als Vertreter der Interessen der Schülerschaft sowie als Bindeglied zwischen Schülerinnen und Schülern, Lehrkräften und Eltern.

Für die musikalische Umrahmung sorgte die Schulband, die mit drei tollen Songs für gute Stimmung auf dem Schulhof sorgte.

Anschließend stellten sich die Kandidatenpaare vor:

  1. Jeremay Cagan (9c) und Liam Castor (9c)

  2. Moaaz Alashkar (10a) und Leon Zey (10c)

  3. Milana Bröse (10a) und Allegra Heibel (10a)

  4. Melika Smajlovic (9a) und Inês Teixeira (9a)

Die Kandidatinnen und Kandidaten präsentierten ihre Ideen, Ziele und Beweggründe für ihre Kandidatur. Mit viel Engagement und überzeugenden Vorschlägen machten sie deutlich, wie sie sich künftig für die Interessen ihrer Mitschülerinnen und Mitschüler einsetzen möchten.

Mit großem Applaus wurden außerdem Sarah Langkavel und Justin König begrüßt, die für das Amt der SV-Lehrkräfte kandidierten. Beide unterstrichen ihre Bereitschaft, die Schülerinnen und Schüler beratend, unterstützend und mit offenen Ohren zu begleiten.

Eine süße Überraschung und spannende Wahlergebnisse

Bevor die Wahlen in den Klassenräumen durchgeführt wurden, hielt Schulleiter Christoph Zirfas noch eine besondere Überraschung bereit: Dank der Unterstützung der Tafel Koblenz e.V. erhielt jede Schülerin und jeder Schüler einen leckeren Schokoriegel. Ein herzliches Dankeschön dafür!!

Um 12:45 Uhr versammelte sich die Schulgemeinschaft erneut auf dem Schulhof, um die Wahlergebnisse zu erfahren:

Schülersprecherinnen 2026/2027:

Melika Smajlovic (9a) und Inês Teixeira (9a)

SV-Lehrkräfte:

Sarah Langkavel und Justin König

Die gesamte Schulgemeinschaft der Heinrich-Roth-Realschule plus gratuliert den Gewählten herzlich und freut sich auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit im kommenden Schuljahr.

Der Demokratietag 2026 hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig Respekt, Verantwortung und Mitbestimmung für ein gelingendes Miteinander sind. Ein herzlicher Dank gilt allen Beteiligten, die zum Gelingen dieses besonderen Tages beigetragen haben.

 

Text: Ulrike Lennartz
Fotos: Ulrike Lennartz und Verena Weiß

Besuch der Stolpersteine in Montabaur

Rechtsextremismus- was ist das? Was passierte im Nationalsozialismus? Gibt es auch bei uns Spuren dieses dunklen Kapitels deutscher Geschichte? Diese Fragen stellten sich die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9c unter anderem im GL-Unterricht, als das Thema „Nationalsozialismus“ behandelt wurde. Neben den historischen Fakten sollte deutlich werden, dass es auch in unserer unmittelbaren Nähe Menschen gab, die Opfer der Verfolgung durch die Nazis wurden. Dazu besuchte die 9c am 09.09.26 mehrere Orte als Zeugnisse jüdischen Lebens in Montabaur. Neben der Gedenktafel für die ehemalige jüdische Synagoge in der Wallstraße und dem Denkmal für die Montabaurer Juden und Jüdinnen am Rathaus, suchte die Klasse auch mehrere Stolpersteine auf, die der Künstler Gunter Demning in vielen Ländern zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus‘ vor deren letzten selbstgewählten Wohnorten verlegt. , dass in Montabaur zahlreiche jüdische Mitbürger:innen lebten, die vom Naziregime verfolgt und getötet wurden. Am jeweiligen Stolperstein las die Klasse die Biografien der Anwohner vor und putzte anschließend als Zeichen des Gedenkens den Stein, damit dieser wieder gut erkenn- und lesbar ist.

An diesem eindrücklichen Vormittag erkannten die Schülerinnen und Schüler unter anderem, dass die Jüdinnen und Juden vor der Verfolgung durch die Nazis mitten in der Gesellschaft lebten und allein aufgrund einer menschenverachtenden Ideologie ihr Leben verloren. In diesem Zusammenhang entwickelten sich auch Gespräche darüber, wie schnell man ausgeschlossen werden kann und ob so etwas heute wieder möglich wäre.  

Text: Janina Sollbach
Fotos: Liam Castor und Janina Sollbach

Ausflug nach Luxemburg

Am 27. August 2026 ging es für unsere Schülerinnen und Schüler der 7., 9. und 10. Klasse in Begleitung von Herrn Kossak, Herrn Woll und Frau Andrä mit dem Bus nach Luxemburg.

Nach der Abfahrt um 8:00 Uhr wartete ein abwechslungsreicher Tag auf uns. Zum Warm up pilgerten wir gemeinsam zum Pfaffenthal Aufzug und bestaunten die tolle Aussicht. Bei einer spannenden Stadtrallye konnten die Schülerinnen und Schüler Luxemburg auf eigene Faust entdecken und dabei ihre Französischkenntnisse direkt in der Praxis anwenden. So wurde der Ausflug zu einer tollen Verbindung aus Lernen, Sprache und gemeinsamen Erlebnissen. Abends kehrten wir mit vielen neuen Eindrücken und schönen Erinnerungen zurück.

 

Text und Fotos: Martina Andra

Ehrung des Sportbunds Rheinland im Schulwettbewerb Sportabzeichen am 21. August 2026 in Koblenz

Am 21. August 2026 fand in Koblenz die Ehrung des Schulwettbewerbs Sportabzeichen statt. Im Mittelpunkt standen die Schulen aus dem Rheinland, die sich mit großem Engagement für Bewegung, Sport und die erfolgreiche Teilnahme ihrer Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte am Deutschen Sportabzeichen eingesetzt haben.

Teilnahmeberechtigt sind alle Schulen aus dem Rheinland mit ihren Schülerinnen und Schülern sowie allen Lehrkräften. Der Wettbewerb würdigt dabei nicht nur herausragende sportliche Leistungen, sondern vor allem den gemeinsamen Einsatz der gesamten Schulgemeinschaft für Fitness, Gesundheit und sportliche Aktivität.

Für die Auswertung werden die teilnehmenden Schulen in fünf Gruppen eingeteilt. In Gruppe 3 werden Schulen mit 301 bis 500 Schülerinnen und Schülern gewertet.

Besonders erfolgreich war die Realschule Plus Montabaur, die in der Gruppe 3 einen hervorragenden 3. Platz belegte. Diese Platzierung ist eine besondere Anerkennung für das Engagement der Schülerinnen und Schüler sowie der Lehrkräfte und zeigt, wie erfolgreich sportliche Aktivitäten im Schulalltag umgesetzt werden können.

Neben den erfolgreichen Schulen wurden im Rahmen der Veranstaltung auch Vereine und Sportlerinnen und Sportler für langjährige Leistungen mit dem Deutschen Sportabzeichen geehrt. Besonders beeindruckend waren dabei die zahlreichen Wiederholungen: Auszeichnungen gab es unter anderem für das 40., 45., 50., 55. und sogar das 70. abgelegte Sportabzeichen. Diese außergewöhnlichen Leistungen stehen für jahrzehntelange sportliche Aktivität, Ausdauer und eine große Verbundenheit mit dem Sport.

Die Ehrungsveranstaltung in Koblenz bot damit zahlreichen Sportlerinnen und Sportlern, Vereinen, Schulen und Lehrkräften die Gelegenheit, ihre Leistungen und ihr Engagement gemeinsam zu feiern. Der Schulwettbewerb und die Ehrungen zeigen eindrucksvoll, welchen Stellenwert Bewegung und Sport in unserer Gesellschaft haben können.

Zum Abschluss der Ehrung wartete auf alle Anwesenden noch ein reichhaltiges Buffet, das für eine willkommene Stärkung und einen gemütlichen Ausklang der Veranstaltung sorgte. Bei Essen und Gesprächen konnte der erfolgreiche Tag gemeinsam ausklingen.

Die Ehrung am 21. August 2026 war somit nicht nur eine Anerkennung herausragender sportlicher Leistungen, sondern auch ein Zeichen der Wertschätzung für das langjährige Engagement von Schulen, Vereinen, Sportlerinnen und Sportlern sowie Lehrkräften.

Text: Karsten Mathieu

Klassenfahrt der 6b nach Kaub vom 24.-26.08.´26

Am Montag, den 24. August war es endlich soweit. Voller Vorfreude trafen sich alle am Bahnhof in Niederlahnstein, von wo aus es mit dem Zug erst nach Koblenz, und von dort mit dem nächsten Zug nach Oberwesel ging. Ab hier musste die „Sportklasse“ dann auch zeigen, dass sie ihrem Namen gerecht wird, denn zu Fuß ging es steil hinauf auf die Schönburg, mit einem tollen Blick auf Oberwesel mit den schönen Gebäuden und der gut erhaltenen alten Stadtmauer. Anschließend ging es bei bestem Wanderwetter ca. 6km weiter mit zwei Pausen und tollen Ausblicken auf das Rheintal. Am Ende ging es dann steil bergab hinunter zur Fähre, mit der wir nach Kaub übersetzten.

In der wirklich schönen Jugendherberge angekommen, mussten wir uns erst noch kurz auf dem Spielplatz die Zeit vertreiben, bis wir nach dem Mittagessen unsere Zimmer beziehen konnten. Die Betten selbst zu beziehen war dabei für einige schon eine echte Herausforderung… J Nachmittags gab es dann einen kurzen Rundgang durch Kaub, bei dem Herr Ritzheim die wichtigsten Besonderheiten als ehemalige Zollstelle und das Blücherdenkmal zeigte.

Die Zeit vor und nach dem Abendessen konnte dann nochmal genutzt werden um den Gemeinschaftsabend vorzubereiten, und das war einiges!!! Denn der tolle Gewölbekeller der Jugendherberge wurde bald zu einer Bühne, auf der alleine oder zu zweit die erstaunlichsten Dinge vorgeführt wurden: Es wurde gesungen, getanzt, Diabolo-Kunststücke vorgeführt, es gab ein Quiz, Bingo, eine lustige Kutschfahrt und sogar einen Clown. Die Stimmung war super, es wurde mitgesungen, mitgeraten, gelacht, bei den Liedern Lichter angemacht und es gab viel Applaus.

 

Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück mit dem Schiff von Kaub nach St. Goarshausen. Hier wurde deutlich, dass das Rheintal international bekannt und beliebt ist, denn wir wurden von Argentiniern angesprochen und bei einer Frau aus Dubai konnten sogar etwas die Englischkenntnisse genutzt werden! Der Weg hinauf zum Loreleyplateau mit den vielen Stufen erforderte dann selbst von einer „Sportklasse“ nochmal alles, belohnte uns aber mit dem Wahnsinnsausblick. Da es nun doch bald nach Regen aussah, beeilten wir uns schnell zur Sommerrodelbahn zu kommen, und alle hatten einen riesigen Spaß dort hinunterzurasen. Leider musste die Bahn nach zwei Runden für jeden schließen, da es nun doch anfing zu regnen, aber das hielt uns nicht davon ab, noch vorne die Loreleyfigur und das kleine Museum zu erkunden. Nach einer kurzen Rast war der Regen auch wieder vorbei und wir konnten im Trocken wieder runter und einen „Geheimweg“ nach St. Goarshausen wandern, ein Eis durfte vor der Rückfahrt mit dem Schiff natürlich auch nicht fehlen. In der Jugendherberge konnte man sich dann erstmal etwas ausruhen und frisch machen, nach dem Abendessen führte uns Herr Ritzheim dann noch auf einer kleinen Nachtwanderung durch die teils besonderen Wege von Kaub.

 

Am nächsten Morgen stand dann nach dem Frühstück schon das Packen und Saubermachen der Zimmer an. Mit dem kleinen Boot ging es dann hinüber zur Burg Pfalzgrafenstein. Vier Schüler waren schon einmal auf dieser Burg und hatten die tolle Idee, dann die Mitschüler in Gruppen als Burgführer herumzuführen. Hier gab es viel zu sehen, mit welchen Methoden man die Schiffe gezwungen hat die Steuern zu bezahlen bzw., wie mit denen umgegangen wurde, die versucht haben, das nicht zu tun. Anschließend ging es dann schon wieder mit dem Bus von Kaub nach Koblenz, und dann wieder nach Montabaur.

Eine tolle Fahrt, die uns bestimmt noch lange in guter Erinnerung bleiben wird!

Text und Fotos: Sandra Höfer

Gemeinsam wachsen – Orientierungstag der Klasse 5d

Am Montag, den 25. August, fand der Orientierungstag der Klasse 5d statt. Gemeinsam mit der Schulsozialarbeiterin Claudia Wienand, der Co-Klassenlehrerin Dorothee Schmidt und dem Klassenlehrer Philipp Schmitt machte sich die Klasse auf den Weg von der Realschule zum Pfarrheim nach Horressen. Dort stand der Klasse ein großer Raum zur Verfügung, der an diesem Tag zu einem Ort für viele gemeinsame Erfahrungen, Spiele und Übungen wurde.
Zum Einstieg stand das Kennenlern-Bingo auf dem Programm. Die Schülerinnen und Schüler interviewten sich gegenseitig, kamen miteinander ins Gespräch und erfuhren dabei noch einiges Neues über ihre Mitschülerinnen und Mitschüler.
Anschließend führte Frau Schmidt die Übung „Spinnennetz“ durch. Dabei warfen sich die Kinder gegenseitig eine Kordel zu. Nach und nach entstand ein großes Netz, das schließlich alle miteinander verband. So wurde auf anschauliche Weise sichtbar, was eine Klassengemeinschaft ausmacht: Jeder ist ein Teil der Gemeinschaft und trägt dazu bei, dass sie zusammenhält.
Bei der Übung „Ampel-Run“ war anschließend vor allem gute Kommunikation gefragt. Allerdings durfte dabei kein Wort gesprochen werden. Die Schülerinnen und Schüler mussten sich auf andere Weise verständigen. Auch beim „Seilschlag“ waren Teamarbeit und gegenseitige Unterstützung gefragt. Die Kinder mussten unter oder über einem Seil hindurchlaufen und dabei gemeinsam dafür sorgen, dass möglichst niemand vom Seil getroffen wurde.
Zur Mittagspause wartete schließlich eine besonders beliebte Überraschung: Pizza! Die Schülerinnen und Schüler ließen es sich schmecken und stärkten sich für den zweiten Teil des Tages.
Nach der Mittagspause übernahm Frau Wienand die Leitung der nächsten Übungen. Bei „Wo ist mein Hühnchen?“ konnten die Schülerinnen und Schüler einmal richtig rennen. Gleichzeitig mussten sie gut zusammenarbeiten und aufeinander achten, um die Aufgabe gemeinsam zu meistern. Auch bei weiteren Spielen wie der „Ballmaschine“ und dem „Kissenrennen“ standen Kooperation, Kommunikation und gemeinsames Handeln im Mittelpunkt.
Dabei zeigte sich im Laufe des Tages immer wieder, wie gut die Klasse zusammenarbeiten kann. Herr Schmitt lobte die Schülerinnen und Schüler dafür, dass sie sich auf die verschiedenen Aufgaben eingelassen hatten und sich bei den Übungen zunehmend verbesserten. Besonders erfreulich war, dass die Zusammenarbeit innerhalb der Gruppe im Verlauf des Tages immer besser funktionierte.
Auch Frau Schmidt hob hervor, dass die Klasse bei den Übungen sehr konzentriert blieb – und das sogar am Nachmittag, als bei einigen Schülerinnen und Schülern bereits die ersten Ermüdungserscheinungen zu spüren waren.
Zum Abschluss bedankte sich Frau Wienand bei allen Schülerinnen und Schülern dafür, dass sie sich auf die verschiedenen Übungen eingelassen und so zu einem rundum gelungenen und angenehmen gemeinsamen Tag beigetragen hatten.
Der Orientierungstag hat gezeigt: Die Klasse 5d ist auf einem guten Weg, zu einer starken Gemeinschaft zusammenzuwachsen. Das gemeinsame Lachen, Ausprobieren, Helfen und Lösen von Aufgaben hat dabei sicherlich seinen Teil dazu beigetragen.

Text und Fotos: Philipp Schmitt

Berufsorientierung mobil – Das HWK-Mobil zu Gast in der Mensa der HRS+

Am Freitag, den 21. August 2026 waren Ausbildungsexperten der Arbeitsagentur für Arbeit, der Handwerkskammer Koblenz und Vertreter regionaler Unternehmen mit dem Berufsorientierungsmobil an der Heinrich-Roth-Realschule plus zu Gast.

Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 und 9 konnten sich an verschiedenen Stationen über Ausbildungsberufe im Handwerk informieren, vor allen Dingen aber selbst Hand anlegen und dabei eigene Stärken kennenlernen. Sie lernten wie ein 3-Drucker arbeitet und was dieser alles zu leisten vermag. Realitätsnah Schweißfertigkeiten ausprobieren konnte man am Schweißsimulator. Hier kam es auf Genauigkeit an. Der Zusammenbau eines Fachwerkhauses und einer Brücke erforderte ebenfalls genaues Hinsehen, vor allen Dingen aber Teamarbeit.

Diesmal neu: Reifenwechseln auf Zeit. Wer schafft es am schnellsten einen Reifen zu demontieren, am Boden abzusetzen und wieder zu montieren? Abschließend musste gebuzzert werden.  Am Ende des Tages lag der Rekord bei unglaublichen 44 Sekunden.

Die Aufgaben der letzten Station hörten sich leicht an. Aufgabe A: Aus zwei Teilen soll eine Pyramide mit einer dreieckigen Grundfläche zusammengesetzt werden. Aufgabe B: Aus vier Teilen, die aus Kugeln zusammengesetzt sind, soll eine Pyramide mit einer dreieckigen Grundfläche gebaut werden. Aufgabe C: Der Soma-Würfel besteht aus 7 verschiedenen Teilen, die zu einem Würfel zusammengesetzt werden sollen. Bei dieser Aufgabe ging es um das räumliche Vorstellungsvermögen. An dieser Station wurden wir alle eines Besseren belehrt, dass das was auf den ersten Blick so einfach aussah in Wahrheit sehr knifflig war.

Den Ausbildungsexperten gilt ein großes Dankeschön für ihren Einsatz und auch für ihre Geduld. Wir hoffen, dass das HWK-Mobil auch im nächsten Jahr wieder an unserer Schule Station macht!

 

Text und Fotos: Karsten Mathieu

Klassenfahrt der 6a nach Traben-Trarbach

Am 17. August 2026 startete die Klasse 6a ihre Klassenfahrt nach Traben-Trarbach. Bereits um 6:33 Uhr trafen sich alle Schülerinnen und Schüler am ICE-Bahnhof in Montabaur, denn die Anreise erfolgte ausschließlich mit Bus und Bahn. Dank gilt Herrn Bernd Lennartz, ehemaliger Lehrer der Heinrich-Roth-Realschule plus, der sich bereit erklärt hatte, den Hin- und Rücktransport des Gepäcks mit dem Auto zu übernehmen. So konnte die Klasse die öffentlichen Verkehrsmittel ganz entspannt nutzen.

Kaum in Traben-Trarbach angekommen, stand bereits der erste Programmpunkt auf dem Plan: eine rund sieben Kilometer lange Wanderung nach Bernkastel-Kues. Die Strecke hatte es durchaus in sich, denn auf den ersten Kilometern mussten etwa 300 Höhenmeter überwunden werden. Trotzdem meisterten alle die Herausforderung mit großem Einsatz. Belohnt wurde die Mühe durch einen angenehmen Abstieg und die Möglichkeit, Bernkastel-Kues anschließend in Kleingruppen eigenständig zu erkunden. Danach ging es für zwei Stunden auf ein Schiff, wo sich alle von der anstrengenden Wanderung erholen und die Mosellandschaft genießen konnten.

Auch die Jugendherberge trug dazu bei, dass sich die Klasse schnell wohlfühlte. Moderne, frisch renovierte Zimmer, leckeres Essen sowie ein großer Fußballplatz und ein schöner Spielplatz boten beste Voraussetzungen für gelungene gemeinsame Tage. Den ersten Abend ließen die Schülerinnen und Schüler beim Stockbrotbacken und mit freier Spielzeit ausklingen.

Der Höhepunkt der Klassenfahrt erwartete die 6a am Dienstag. Nach einem kurzen Fußweg zum Yachthafen stand ein Floßbau-Projekt auf dem Programm. In Teams entwickelten die Schülerinnen und Schüler jeweils ein schwimmfähiges Floß. Erst nachdem beide Konstruktionen den „TÜV“ bestanden hatten, durften sie zu Wasser gelassen werden. Anschließend hieß es: paddeln, ausprobieren und gemeinsam Spaß haben. Auch der anschließende Abbau der Flöße wurde mit viel Begeisterung gemeistert. Zum Abschluss sorgten zwei spannende Kooperationsspiele dafür, dass die Klasse ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen konnte – mit großem Erfolg.

Nach dem ereignisreichen Tag ging es zu Fuß zurück zur Jugendherberge. Dort war erst einmal Zeit zum Entspannen, Spielen und Erholen.

Nach dem Abendessen stand noch eine ganz besondere Herausforderung an: Wer hinterlässt das ordentlichste Zimmer? Die Beweisfotos zeigen, dass Schüler*innen auch beim Aufräumen kreativ sein können. Die Gewinner freuten sich über einen Hausaufgabengutschein in Englisch.

Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück machten sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte schließlich auf den Heimweg nach Montabaur. Müde, aber voller schöner Erinnerungen, endete eine abwechslungsreiche Klassenfahrt. Es wird sogar gemunkelt, dass sich einige am Nachmittag noch ein wohlverdientes Schläfchen gegönnt haben.

Text: Ulrike Lennartz
Fotos: Verena Weiß und Ulrike Lennartz