Schulbau neu gedacht - Feierliche Einweihung des Erweiterungsbaus der Heinrich-Roth-Realschule plus

Mit einem festlichen Akt wurden am Freitag, den 7. November 2025 die neuen Räumlichkeiten der Heinrich-Roth-Realschule plus offiziell eingeweiht. Schulleiter Franz-Josef Gerz begrüßte die zahlreichen Gäste herzlich und bedankte sich bei allen, die zum Gelingen dieses Projektes beigetragen hatten. Dabei unterstrich er insbesondere den großartigen Einsatz von Petra Pöritzsch-Jonas (Gebäudemanagement, VG Montabaur) und Hausmeister Christian Ihl.

Verbandsbürgermeister Richter-Hopprich hob in seiner Ansprache die Bedeutung der Investition von über 5 Millionen Euro hervor. Sie umfasst unter anderem sieben neue Klassenräume und einen großen Ganztagsraum als Aufenthaltsraum. Übergeordnetes Ziel ist es, den Schulalltag deutlich zu verbessern. „Unsere Schülerinnen und Schüler sollen sich in der Schule wohlfühlen – das prägt die Atmosphäre und das Lernen“, betonte Richter-Hopprich. Er lobte das Kollegium außerdem für seine Bereitschaft, die Weiterentwicklung der Schule aktiv mitzutragen, und verwies hier auf die neue Stundentaktung, mit der die Schule mutig neue Wege geht.

Auch der 1. Beigeordnete der VG Montabaur Andree Stein würdigte die Schule als „Aushängeschild der Verbandsgemeinde – eine echte Vorzeigeschule“. Besonders die außergewöhnliche Mensa und die neuen Aufenthaltsbereiche für die Schülerinnen und Schüler seien ein Alleinstellungsmerkmal, das andere Schulen kaum bieten könnten und dankte dem gesamten Team der Heinrich-Roth-Realschule plus für sein außerordentliches Engagement.

Weitere Dankesworte sprachen Ganztagskoordinatorin Eva Endlein-Nickel, die Schülersprecher Michelle und Arian Roth sowie Vertreter von Schulelternbeirat und  Förderverein. Für den feierlichen Rahmen sorgten Pfarrerin Bosse und Pfarrer Henrich, die die neuen Räume segneten.

Musikalisch wurde die Veranstaltung von der Schulband „Real Noise“ begleitet. Für das leibliche Wohl hatten Frau Teler-Janda und Frau Lotz gemeinsam mit ihren Lerngruppen gesorgt – ein gelungener Abschluss eines besonderen Tages.

Mit den neuen Räumlichkeiten und Konzepten setzt die Heinrich-Roth-Realschule plus ein starkes Zeichen für eine moderne, zukunftsorientierte Lernumgebung.

 

 

Fotos und Text: Ulrike Lennartz


Frau Christina Weiß (Presse- und öffentlichkeitsarbeit der VG Montabaur) hat uns freundlicherweise ihre Fotos, sowie die beiden offiziellen Pressetexte zur Verfügung gestellt. Alles dürfen wir auf unserer Homepage veröffentlichen. Herzlichen Dank!

Hier können Sie die offiziellen Pressetexte der Verbandsgemeinde Montabaur herunterladen.

Pressetext 1, VG Montabaur

Pressetext 2, VG Montabaur

Projekt „Vulkanbau“ der Klasse 7b

Vulkane faszinieren die Menschen seit jeher. Im Rahmen des GL-Unterrichts hatten die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7b nun die Möglichkeit, eigene Vulkane zu bauen. Der Fantasie waren keine Grenzen gesetzt; es gab keinerlei Vorgaben zum Aussehen oder zu den Materialien. Das Ergebnis: beeindruckende Modelle, die zum Teil mit Backpulver und Essig oder durch Luftdruck auch tatsächlich ausbrechen konnten. Andere Vulkane wurden dank Lichterketten zum Leuchten gebracht. Zudem gab es Vulkankuchen, die direkt von der gesamten Klasse vernascht wurden.

Die Begeisterung der Kinder war groß und die Klasse hatte viele tolle Ideen. Die Vulkanmodelle werden derzeit in der Schule ausgestellt.

Text und Fotos: Anne Hoschkara

Technik live erleben – TuN-Gruppen zu Gast bei Goerg & Schneider

Am 28. Oktober 2025 hieß es für die TuN-Gruppen der Klassenstufe 8 der Heinrich-Roth-Realschule plus: raus aus dem Klassenzimmer, rein in die Praxis! Die Schülerinnen und Schüler der Techniklehrer Karsten Mathieu und Marcel Woll besuchten die Firma Goerg & Schneider in Boden – ein echtes Traditionsunternehmen, das für seine hochwertigen keramischen Rohstoffe bekannt ist.

Schon beim Empfang durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Anna Krämer, Anna Kleusch, Timo Runge und Toni Rabago -  letztere übrigens ehemalige Schüler der HRS! - war klar: Hier gibt es einiges zu entdecken! Auf dem Rundgang durch die Produktionshallen staunten die Jugendlichen über riesige Maschinen, tonnenschwere Rohstoffe und Hightech-Prozesse. „Ich wusste gar nicht, wie viele Schritte nötig sind, bis aus Ton ein fertiges Produkt wird!“, staunte Johanna. Besonders die Brennöfen sorgten für Begeisterung: „Die Hitze dort ist unglaublich – und die Technik dahinter erst recht!“, so die einhellige Meinung der Schülerinnen und Schüler.

Nach so viel Input kam der Spaß nicht zu kurz: Beim Gewinnspiel galt es, das Gewicht des Busses zu schätzen, mit dem die Gruppe angereist war. Während die Köpfe rauchten, wartete schon die Belohnung – Pizza und Getränke für alle! „Das Gewinnspiel war eine coole Idee – und die Pizza hat super geschmeckt!“, meinte Jannis, der allen Grund zur Freude hatte. Schließlich hatte er mit seinem Tipp den ersten Platz gemacht und konnte 5kg Bastelton aus dem Sortiment der Firma Goerg und Schneider mit nach Hause nehmen. Und auch Tom und Alan durften sich als Zweit- und Drittplatzierte über kleine Preise freuen.

Fazit: Ein Tag voller Eindrücke, Technik zum Anfassen und jede Menge Spaß. Ein herzliches Dankeschön an Goerg & Schneider für die spannende Führung und die tolle Bewirtung!

Text: Marcel Woll
Fotos: Anna Kleusch, Anna Krämer, Karsten Mathieu, Marcel Woll

EVA-Projekttag Klasse 5a

Am Morgen des 31. Oktobers 2025 herrschte gespannte Vorfreude in der Klasse 5a. Schon Tage zuvor hatte man den Schülerinnen und Schülern erklärt: „Am Freitag könnt Ihr alle Bücher zu Hause lassen. Es findet kein regulärer Unterricht statt. Ihr braucht nur Euer Mäppchen.“ Mehr wurde nicht verraten.

Deutschlehrerin Verena Weiß führte die Klasse in der 1. Stunde in das Projekt ein. Als Klassenlehrerin Ulrike Lennartz in der 2. Stunde “übernahm”, hatten alle schon sehr fleißig und konzentriert gearbeitet. Sie wurde mit Kommentaren wie „Richtig cool.“ „Viel besser als Unterricht.“ empfangen. Ein schöner Beweis dafür, wie Lernen mit Spaß ganz nebenbei gelingen kann - wenn das doch nur immer so einfach wäre!

Doch der Tag hatte noch mehr zu bieten: Inspiriert von der Klasse 6c von Frau Böttcher-Heinemann hatte auch die Klasse 5a ganz spontan für ein üppiges Buffet gesorgt. Die Tische waren so reich gedeckt, dass es zunächst so aussah, als müsse man noch einige Kinder aus einer Parallelklasse zum Frühstück einladen. Aber gemeinsam schmeckt es bekanntlich am besten, und so war es für die Schülerinnen und Schüler der 5a ein Leichtes dem Buffet den Garaus zu machen. An dieser Stelle einen ganz lieben Dank an die Eltern für ihre Unterstützung.

Fazit: Der 1. EVA-Projekttag unter dem Motto „Ordentliches und sauberes Arbeiten“ war rundum gelungen. Wir freuen uns deshalb schon auf den nächsten EVA-Projekttag im zweiten Schulhalbjahr. Und eines steht auf jeden Fall fest: Ein reichhaltiges Frühstücksbuffet darf dann auf keinen Fall fehlen!

Text und Fotos: Ulrike Lennartz

EVA – Eigenverantwortliches Arbeiten wird an der HRS+ im wahrsten Sinne des Wortes großgeschrieben

Ein Qualitätsmerkmal der Heinrich-Roth-Realschule plus sind die sogenannten EVA-Tage. In den Klassenstufen 5 und 6 werden insgesamt vier EVA-Projekttage mit unterschiedlichen Aufgabenschwerpunkten durchgeführt.

In der Klassenstufe 6 lernen die Schülerinnen und Schüler u.a. wie man sich mit Hilfe eines Lernzettels auf eine Klassenarbeit oder eine Lernzielkontrolle vorbereitet. Sie bekommen Hilfestellungen für stressfreies Vokabellernen, üben die 5-Punkt-Lesemethode und lernen wie man mit Hilfe einer Mindmap Informationen strukturiert und übersichtlich darstellt.

In der 6c wurde der arbeitsreiche Tag mit dem Angenehmen verknüpft. Frau Böttcher-Heinemann spendierte Brötchen, und die Schülerinnen und Schüler steuerten allerlei Leckeres bei, so dass sich die Klasse über ein abwechslungsreiches Buffet freuen konnten.

Text: Ulrike Lennartz
Fotos: Barbara Böttcher-Heinemann

 

Schulfußball ‚Jugend trainiert für Olympia‘

Drei Teams der Heinrich-Roth Schule mit guten Leistungen

Die ältesten Schüler der Jahrgänge 2010-12 (WK II) waren als erstes an der Reihe. Trotz einiger Absagen zeigten die verbliebenen zwölf Spieler eine tolle Moral.

Nachdem die benachbarte Anne-Frank Realschule deutlich mit 6:0 besiegt wurde, wartete das starke MTG. In der Halbzeit lagen wir 0:1 zurück und noch war alles drin. Doch am Ende stand es 0:3 und damit das MTG in der nächsten Runde. Trotzdem ein richtig guter Auftritt des Teams!

 

Die mittleren Jahrgänge von WK III (2012-14) hatten es direkt mit dem MTG zu tun. Bei zweimaliger Führung standen wir kurz vor der dicken Überraschung, doch am Ende stand es 2:2. Im zweiten Spiel wurde die Realschule aus Wirges mit 3:0 geschlagen und somit musste ein Elfmeterschießen gegen das MTG um den Gruppensieg entscheiden.

Leider war das Glück nicht auf unserer Seite und wir verloren 2:4. Denkbar knapp ausgeschieden mit einer tollen Leistung!

Die Kleinsten (WK IV 2014-16) waren dann aber doch die Größten!

Auf Kleinfeld ging es im Montabaurer Stadion zunächst gegen die Realschule plus aus Katzenelnbogen. Mit sage und schreibe 10:0 gewannen wir dieses Match und die Hoffnung war groß, es diesmal in die nächste Runde zu schaffen.

Da auch die Realschule plus aus Ransbach-Baumbach gegen Katzenelnbogen 4:0 gewonnen hatte, durften wir im nächsten Spiel diesen Gegner nicht unterschätzen. Konzentriert und mit viel fußballerischer Klasse gingen unsere Jungs in der ersten Halbzeit zu Werke und führten in der Pause bereits mit 3:0. Besonders die lautstarke Unterstützung der extra ins Stadion gekommenen Sportklasse 5b motivierte unsere Spieler. In der zweiten Halbzeit gab es zwar den ersten Gegentreffer im Turnier, doch am Ende hieß es 5:1 für uns!

Somit waren wir Gruppensieger und freuen uns nun auf die nächste Runde.

Im Tor wechselten sich Jano Winterwerber und Christian Reuter ab und zeigten bei nur einem Gegentor gute Leistungen.

Die Abwehr wurde von Alaa Al Kaled und Thiago Bittmann sehr gut organisiert. Letzterer schaffte es sogar noch zwei wunderschöne Tore zu erzielen.

Im Mittelfeld spielten Lewin Janke, Faisal Haidari und Lennard Ferdinand überzeugend. Lennard Janke zeigte auf dieser Position läuferisch und kämpferisch eine besonders starke Vorstellung. Beide Lennards erzielten auch noch jeweils ein Tor!

Im Sturm waren die gegnerischen Abwehrspieler und der Torwart ganz und gar nicht zu beneiden. Wie ein Orkan fegten Damian Mangano und Nawid Hussaini ein ums andere Mal durch die gegnerische Defensive und schossen Tor um Tor. Nawid netzte viermal ein und Damian gar sieben Mal!

Anwesende Fußballexperten trauten manchmal ihren Augen nicht. Eine so enge Ballführung und dazu noch platzierte harte Schüsse sieht man in dieser Altersklasse äußerst selten! Vielleicht in ein paar Jahren ja auch samstags Abends in der Sportschau…

Im Bild das siegreiche Team mit einigen Fans aus der Sportklasse.


Text und Bild: Peter Ritzheim

AG „Photowalk Montabaur“ auf historischer Spurensuche

Die AG “Photowalk Montabaur” hatte am Donnerstag, den 25. September 2025 die Gelegenheit, an einer spannenden Stadtführung durch die Altstadt von Montabaur teilzunehmen – gesponsert von der Stadt Montabaur. Stadtführer Heinz Barth nahm die Jugendlichen mit auf eine lebendige Reise in das mittelalterliche Alltagsleben unserer Stadt.

Statt trockener Jahreszahlen standen interessante Geschichten und kuriose Begebenheiten im Mittelpunkt. Herr Barth erklärte zum Beispiel, dass der Name der Stadt auf einen Berg im Heiligen Land zurückzuführen ist.

Vom Großen Markt ging es zum Kleinen Markt, wo im Mittelalter das Vieh gehandelt wurde. Am Rebstock bestaunte die Gruppe liebevoll renovierte Fachwerkhäuser – aber auch solche, die noch auf ihre Restaurierung warten. Besonders spannend: Montabaur hatte einst eine eigene Brauerei und sogar ein Gefängnis für kleinere Vergehen.

Ein eher düsteres Kapitel offenbarte sich am früheren Hexenturm, dem heutigen Wolfsturm. Dort wurden im Mittelalter jeden Samstag Hexen verbrannt – ein unheimlicher Gedanke, der die Gruppe nachdenklich stimmte. Auch die hygienischen Zustände jener Zeit sorgten für Staunen: Der „Pisspott“ wurde einfach aus dem Fenster gekippt – wer gerade darunter vorbeiging, hatte schlichtweg Pech.

Weiter ging es zum ehemaligen Schulzentrum, wo die Jugendlichen erfuhren, dass Mädchen und Jungen früher getrennt unterrichtet wurden – und auch die Gymnasiasten ihr eigenes Gebäude hatten. Zum Abschluss warfen alle einen Blick auf die Statue von Joseph Kehrein, einem bedeutenden Bürger Montabaurs, dessen Namen heute die Grundschule trägt.

Ein herzliches Dankeschön an Herrn Barth für diese eindrucksvolle und lehrreiche Führung!

 

Text und Fotos: Ulrike Lennartz

Jeder Apfel zählt

In diesem Jahr tragen die Apfelbäume reichliche Frucht. Gemeinsames Ernten und Verarbeiten macht nicht nur Spaß, sondern schafft auch Verbindung zur Natur und zwischen den Menschen. Man erlebt beim Ernte- und Produktionsprozess hautnah mit, wie aus den gesammelten Früchten ein haltbares Lebensmittel hergestellt wird.

Unter Leitung ihrer Klassenlehrerin Frau Fuchs kümmerte sich die Klasse 7e um die Apfelbäume auf dem Schulgelände.

Die Klasse 8d von Frau Teler-Janda sammelte in Siershahn, Boden und Großholbach. Die Heinrich-Roth-Schule bedankt sich bei den Ortsgemeinden sehr herzlich für die Unterstützung dieses Projekts. Besonders gefreut haben sich alle über die Hilfe durch Auszubildende unserer schulischen Kooperationspartners GEA.


Das Apfelmobil der Privatkelterei Junge kam in die Schule und presste die gesammelten Äpfel direkt vor Ort zu leckerem Apfelsaft. Dieser kann in 5-Liter-Kartons zum Preis von jeweils 8 Euro käuflich erworben werden.

Ein tolles Gemeinschaftsprojekt rund um das Thema “Nachhaltigkeit” und “regionale Ressourcen”.

Text: Ulrike Lennartz
Fotos: Sandra Höfer, Jowika Teler-Janda, Stefanie Fuchs