Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Roth-Realschule plus verbreiten Vorweihnachtsstimmung auf dem Weihnachtsmarkt in Montabaur

Am 13. Dezember 2025 erstrahlte Montabaur wieder im festlichen Glanz des Weihnachtszaubers.

Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 gaben unter der Leitung ihrer engagierten Musiklehrer Justin König, Philipp Schmitt und Patrick Schwarz bekannte Weihnachtslieder zum Besten und sorgten so für eine festliche Stimmung.

Ein weiteres Highlight war das Erleuchten des 13. Adventsfensters. Jessika Natalia Szywalska und Michael Ksiensik aus der Klasse 10c hatten das Adventsfenster mit viel Engagement gestaltet. Das erleuchtete Fenster wurde von den Besucherinnen und Besuchern gebührend bewundert.

Im Anschluss betrat „Real Noise“, die Schulband der Heinrich-Roth-Realschule plus die Bühne und präsentierte ein Potpourri aus Weihnachtsliedern und weiteren Songs aus ihrem Repertoire.

Alle TeilnehmerInnen der Veranstaltung erhielten als kleines Dankeschön einen Gutschein und etwas Süßes.

Der Abend war ein schönes Erlebnis für Groß und Klein. Ein großes Dankeschön gilt allen, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben. Wir freuen uns jetzt schon auf Weihnachten 2026.

Text und Fotos: Ulrike Lennartz

8. Klässler besuchen das BiZ in Montabaur: Zwei informative Tage für die Heinrich-Roth-Realschule plus

Am 09. und 10. Dezember 2025 besuchten die Schülerinnen und Schüler der 8. Klassen der Heinrich-Roth-Realschule plus das Berufsinformationszentrum (BiZ) in Montabaur – zwei spannende und lehrreiche Tage rund um die Themen Berufsorientierung und Zukunftsplanung.

Der Tag begann mit einer freundlichen Begrüßung durch die Berufsberaterin Frau Johanna Schmidt, die den Jugendlichen einen ersten Einblick in ihre Arbeit gab. Sie stellte sich vor, erklärte ihre Aufgaben innerhalb der Berufsberatung und machte deutlich, dass sie den Schülerinnen und Schülern während des gesamten Berufsfindungsprozesses zur Seite steht.

Im Anschluss folgten ausführliche Erläuterungen zum BiZ. Die Jugendlichen erfuhren, welche vielfältigen Möglichkeiten das Informationszentrum bietet – von Berufsbeschreibungen und Ausbildungsmöglichkeiten über weiterführende Schulen bis hin zu digitalen Recherchetools. Die Mitarbeitenden des BiZ erklärten, wie man diese Angebote sinnvoll nutzt und wie sie bei der Entscheidungsfindung helfen können.

Darauf folgte eine Vorstellungsrunde, in der die Schülerinnen und Schüler ihre bisherigen Gedanken zur Berufswahl schilderten. Fragen wie „Wo befinde ich mich aktuell in meiner Berufsfindung?“ oder „Welche Stärken und Interessen habe ich bereits erkannt?“ standen dabei im Mittelpunkt. Dieser Austausch half vielen, ihre bisherigen Überlegungen zu strukturieren und erste Orientierungspunkte zu setzen.

Ein besonderes Highlight des Besuchs war das „Berufe-Lotto“ – ein spielerisches Format, bei dem die Jugendlichen auf unterhaltsame Weise mit verschiedenen Berufsfeldern in Kontakt kamen. Dabei wurde schnell klar: Es gibt weit mehr Möglichkeiten als vielen zuvor bewusst war.

Zum Abschluss konnten die Schülerinnen und Schüler Berufe digital am Tablet erkunden. Interaktive Tools, Videos und Rechercheangebote machten es möglich, individuelle Interessen weiter zu vertiefen und potenzielle Ausbildungswege direkt zu vergleichen.

Insgesamt waren es zwei informative, abwechslungsreiche und motivierende Tage, die den Jugendlichen wertvolle Einblicke in ihre berufliche Zukunft gaben. Der Besuch im BiZ Montabaur wird vielen sicher nachhaltig in Erinnerung bleiben – als wichtiger Schritt auf dem Weg in ihr späteres Berufsleben.

Text: Karsten Mathieu
Fotos: Karsten Mathieu und Julia Wilhelmi

Vorlesewettbewerb 2025

„Kein Schiff trägt uns besser in ferne Länder als ein Buch“ (Emily Dickinson, amerikanische Dichterin)

Ganz in diesem Sinne konnten die Schülerinnen und Schüler der Heinrich-Roth-Realschule plus sich am Mittwoch der ersten Adventswoche beim alljährlichen Vorlesewettbewerb der 6. Klassen von ihren Klassengewinnern und –gewinnerinnen in ferne Gefilde entführen lassen und deren hervorragenden Vorlesekünsten lauschen.

Zuerst begleiteten wir Marvin Klassen (6c) in die fantastische Welt von „Paluten Freedom und die Schmahamas-Verschwörung“ von P. Mayer. Emma Krämer (6d) las uns „Lotta feiert Weihnachten“ von A. Pantermüller und D. Kohl vor und brachte etwas mehr vorweihnachtliche Stimmung in die neue Lounge, dank der unser Wettbewerb erstmalig innerhalb der HRS+ stattfinden konnte.

Abenteuerlich wurde es anschließend mit Louis Doll (6b) und seinem Roman „Jake Turner und das Grab der Smaragd-Schlange“ von Rob L. Jones. Und zu guter Letzt entführte uns Eva Lukas in die Welt der Magie mit ihrem Roman „Hotel der Magier“ von Nicki Thornton.

Alle vier bestanden die Herausforderung des ungeübten Texts im zweiten Teil der Veranstaltung mit Bravour, die dieses Jahr von der Autorin Sabine Ludwig mit ihrem Roman „Hilfe, ich habe meine Lehrerin geschrumpft“ kam.

Die Moderation übernahm Arne Baier, Pädagogischer Koordinator der HRS+.

Die Jury, bestehend aus Vivienne Schmidt, Till Kollhoff (beide 10c), Frau Angelina Hähner und Herrn Dietmar Eisenhut (beides Deutschfachkräfte), nahm im Anschluss daran die schwere Aufgabe, eine Siegerin beziehungsweise einen Sieger zu finden, auf sich und kürte verdient Eva Lukas (6a) zur diesjährigen Schulsiegerin. Sie wird die Schule im Kreisentscheid Westerwald Süd vertreten.

Wir wünschen ihr dabei viel Erfolg!

Text: Mirjam Fischbach
Fotos: Angelina Hähner

 

„Drogen? Nicht mit uns!“ – Prävention in den 10. Klassen

Am 24.11. und am 26.11.2025 hatten die Abschlussklassen der Heinrich-Roth-Realschule plus in Montabaur einen besonderen Termin: Zwei Stunden lang ging es um ein Thema, das alle betrifft – Drogen und ihre Folgen. Polizeihauptkommissar Stefan Rhein vom Polizeipräsidium Koblenz war zu Gast und brachte nicht nur Fakten, sondern auch echte Geschichten aus seinem Berufsalltag mit.

Organisiert wurde das Ganze von Christine Neurath, unserer Beauftragten für Drogen- und Suchtprävention. Ihr Ziel: Klar machen, wie schnell man in Schwierigkeiten geraten kann – und wie man „Nein“ sagt, wenn es darauf ankommt.

Herr Rhein sprach offen über die Risiken, die rechtlichen Konsequenzen und auch über die scheinbar harmlosen „Einstiegsdrogen“ wie Alkohol oder Cannabis. Besonders spannend: Die Beispiele aus echten Fällen. Da wurde es in den Klassen richtig still.  „Die Geschichten waren echt heftig – das bleibt im Kopf.“, so die einhellige Meinung der Schülerinnen und Schüler.

Das Highlight: Die Schülerinnen und Schüler konnten selbst erleben, wie sich Alkohol oder Cannabis auf die Wahrnehmung auswirken. Mit speziellen Rauschbrillen mussten sie einen Parcours bewältigen und ein Baby-Puzzle auf Zeit zusammensetzen. Gar nicht so einfach – viele merkten schnell, wie sehr die Koordination und das Denken unter Einfluss leiden. Ein Schüler brachte es auf den Punkt: „Mit den Brillen war’s total verrückt – man merkt, wie gefährlich das im echten Leben wäre.“

Am Ende waren sich alle einig: Die zwei Stunden haben sich gelohnt. Ein großes Dankeschön an Herrn Rhein für die ehrlichen Worte und an Frau Neurath für die Organisation!

Text und Fotos:  Marcel Woll

Zukunft hautnah erleben – Das Mobile Futurium zu Gast

Ein besonderer Tag für unsere Schule: Gemeinsam mit dem Raiffeisen-Campus in Dernbach durften die Klassen 10a, 10b, 5d und 8d am 27.11.2025 das Mobile Futurium aus Berlin erleben. In den modernen Räumlichkeiten des Campus wurden spannende Workshops angeboten, die den Blick in die Zukunft öffneten – kreativ, interaktiv und voller Energie.

Sechs Workshops – Sechs Zukunftsthemen

  • Munter unterwegs – Mobilität von morgen: Nachhaltig, clever und vielleicht mit Robotern. „Ich fand es cool, dass wir selbst überlegen konnten, wie Busse oder Fahrräder in Zukunft aussehen könnten“, meinte ein Schüler der 10b begeistert.

  • Energiedomino – Energie sichtbar gemacht: Kleine Veränderungen mit großen Auswirkungen. „Endlich habe ich verstanden, warum kleine Veränderungen große Auswirkungen haben können“, sagte eine Schülerin der 10a.

  • Universum – Raumfahrt und Zukunftstechnologien. „Es war spannend zu sehen, wie Forschung im Weltall auch unser Leben hier beeinflusst“, meinte ein Schüler der 5d.

  • Work it – Arbeit der Zukunft: Digitalisierung und neue Berufsbilder. „Ich habe gemerkt, dass Teamarbeit und Kreativität viel wichtiger werden als reine Routine“, fasste eine Schülerin der 10b zusammen.

  • Lebenswelt – Zusammenleben in Zukunft: Nachhaltig, gerecht und tolerant. „Wir konnten richtig diskutieren und unsere eigenen Ideen einbringen. Das hat Spaß gemacht!“, erzählte ein Schüler der 8d.

  • Make sense – Technik und Werte kritisch hinterfragen. „Ich fand es gut, dass wir nicht nur über Technik gesprochen haben, sondern auch über Werte“, meinte eine Schülerin der 10a.

 Technik zum Anfassen – SenseBox und 3D-Stifte

Besonders praxisnah wurde es in den Klassen 10a und 10b:

  • Die 10a arbeitete mit der SenseBox, einem modularen Elektronik-Bausatz für Umweltforschung. Mit verschiedenen Sensoren konnten die Jugendlichen Daten wie Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Luftqualität erfassen und digital auswerten. „Es war spannend zu sehen, wie wir mit der SenseBox selbst Daten sammeln und direkt auswerten konnten. Das fühlt sich an wie richtige Forschung!“, meinte ein Schüler der 10a begeistert.

  • Die 10b nutzte 3D-Stifte, mit denen sich nicht nur auf Papier malen lässt, sondern direkt in die Luft oder auf einer Fläche dreidimensionale Objekte entstehen. Die Stifte erhitzen einen speziellen Kunststoff-Faden (Filament), der beim Herausfließen schnell wieder aushärtet. So können Figuren, Modelle oder kreative Formen frei gestaltet werden. „Es war total faszinierend, dass wir unsere Zeichnungen plötzlich anfassen konnten – das ist ganz anders als normales Malen!“, schwärmte eine Schülerin der 10b.

 Kooperation mit dem Raiffeisen-Campus

Die Zusammenarbeit mit dem Raiffeisen-Campus in Dernbach hat den Tag zu einem besonderen Erlebnis gemacht. Die Workshops fanden in einer inspirierenden Atmosphäre statt und zeigten, wie Schulen gemeinsam Zukunftsthemen praxisnah und begeisternd vermitteln können.

Fazit

Die Begeisterung der Schülerinnen und Schüler war überall spürbar. Viele nahmen neue Ideen mit nach Hause und waren sich einig: „So macht Lernen richtig Spaß!“

 

Text: Marcel Woll

Fotos: Marcel Woll, Eva Endlein-Nickel, Sarah Steffens, Luisa Schneider

Weihnachtspäckchen für Kinder aus Trostyanets in der Ukraine

Der Krieg in der Ukraine verursacht weiterhin unvorstellbares Leid. Die Heinrich-Roth-Realschule plus engagierte sich in der Vergangenheit wiederholt für die Flüchtlingshilfe oder für noch dort lebende Menschen:
Eine Spendenwanderung brachte z.B. stolze 14.000 Euro für die Unterstützung von Flüchtlingen aus der Ukraine ein. Anlässlich der wöchentlichen Friedensgebete vor dem Rathaus Montabaur setzte unsere Schulband „Real Noise“ ein musikalisches Zeichen für den Frieden. Kollegin Julia Wilhelmi übergab im Rahmen der Aktion „Ostern im Schuhkarton“ 50 liebevoll gepackte Pakete für Kinder aus der Ukraine.

Nun steht Weihnachten vor der Tür; eine wunderbare Gelegenheit erneut zu zeigen, dass wir die Menschen in der Ukraine nicht vergessen haben. Vor diesem Hintergrund riefen Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher und die Vorsitzende der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft Pfarrerin Anne Pollmächer in einer Anzeige des Wochenblatts auf, Weihnachtspäckchen für Kinder aus Trostyanets, der Partnerstadt von Montabaur in der Ukraine, zu packen.

Dieser Bitte kamen wir gerne nach. Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 packten fleißig Spielsachen, Hygieneartikel, Süßigkeiten oder Kleidung in Schuhkartons und dekorierten diese weihnachtlich.

Heute Nachmittag konnten wir an der Pforte des Rathauses so viele Päckchen übergeben, dass mehrere Mitarbeiter des Rathauses zur Hilfe kamen. Ein großes Dankeschön seitens Stadtbürgermeisterin Melanie Leicher und der Deutsch-Ukrainischen Gesellschaft aber auch seitens der Klassenleitungen gilt allen, die sich so großzügig an dieser Aktion beteiligt haben.

Text und Fotos: Ulrike Lennartz

Klassenzimmer in Kinosaal verlegt

Vom 20. bis zum 28. November 2025 findet in Rheinland-Pfalz die Schulkinowoche statt, und das zum sage und schreibe 23. Mal. Unter dem Motto „Filme.Zeigen.Zukunft.“ zeigen 40 Kinos im Land in mehr als über 500 Veranstaltungen eine Auswahl an sorgfältig ausgewählten Filmen. Es sind Filme für alle Schulformen und Jahrgangsstufen im Angebot.

Auch die Klassen der Orientierungsstufe der Heinrich-Roth-Realschule plus verlegten diese Woche ihr Klassenzimmer in den Kinosaal und genossen den „Unterricht“ mit Popcorn und Nachos anstatt mit Lehrbuch und Schreibheft.

Gezeigt wurde „Alles steht Kopf 2“, ein unterhaltsamer Film, der gleichzeitig eine wichtige Botschaft vermittelt. Es geht um eine Lebensphase in der bei den meisten Menschen tatsächlich alles Kopf steht: die Pubertät!!! Das Leben ist nicht mehr so wie es vorher war. Stattdessen regiert das Gefühlschaos.  Eine Realität, die unseren Schülerinnen und Schülern nicht ganz unbekannt sein dürfte. Die Botschaft am Ende macht getreu dem diesjährigen Motto der Schulkinowoche stark für die Zukunft, denn sie lautet: Man muss nicht perfekt sein. Zur Entwicklung der Persönlichkeit gehören sowohl positive als auch negative Emotionen untrennbar dazu. Mit diesem Wissen kann man dieser turbulenten Lebensphase vielleicht etwas gelassener entgegensehen.

Text und Fotos: Ulrike Lennartz

Klassengemeinschaftstag der Klassen 5a, 5b, 5c und 5d

Im November fand an unserer Schule für alle Klassen der Klassenstufe 5 jeweils ein besonderer Tag zur Förderung der Klassengemeinschaft statt. Die Klassen 5a, 5b, 5c und 5d erlebten jeweils gemeinsam einen abwechslungsreichen Teambuilding-Tag, der von der Katholischen Fachstelle für Jugendarbeit begleitet wurde.

Der Tag begann mit einer Kennenlernrunde. In der anschließenden Übung bewerteten die Schülerinnen und Schüler, wie wohl sie sich an der Schule allgemein, insbesondere aber in ihrer Klasse fühlen – und zwar ganz klassisch mit Schulnoten. Der Wechsel von der Grundschule an die weiterführende Schule ist für die meisten Kinder eine sehr große Umstellung. Wir wollten wissen, wie die Kinder an unserer Schule angekommen sind und was man ggf. tun kann um das Wohlbefinden zu steigern.

Anschließend standen spannende Übungen, die nur durch Teamarbeit erfolgreich gemeistert werden konnten, auf dem Programm. Die Kinder mussten sich beispielsweise in einer Stierarena behaupten, einen Schokofluss überqueren oder die richtige Ampelfarbe herausfinden. Vor allen Übungen hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, gemeinsam eine Strategie zur Lösung der Aufgabe zu entwickeln. Nach jeder Aufgabe besprachen die Moderatorinnen und Moderatoren mit den Kindern, was gut funktioniert hatte und wo es noch Verbesserungsmöglichkeiten gab. So lernten die Schülerinnen und Schüler, wie wichtig Kommunikation, Rücksichtnahme und Zusammenarbeit sind.

Auch wenn sich alles nach Spiel und Spaß anhört, war der Tag durchaus anstrengend und herausfordernd. Nun gilt es, die gewonnenen Erkenntnisse im Schulalltag umzusetzen und das Gemeinschaftsgefühl weiter zu stärken.

Ein herzliches Dankeschön geht an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Katholischen Fachstelle für Jugendarbeit, die unsere Schule bereits seit mehreren Jahren dabei unterstützen, ein gutes Miteinander zu fördern.

Text: Ulrike Lennartz
Fotos: Luisa Schneider und Ulrike Lennartz