Theaterbesuch der Klasse 10c – „Mutter Courage und ihre Kinder“ im Theaterzelt Koblenz
Am Freitag, den 20. Februar 2026 besuchte die Klasse 10c mit Klassenleiterin Verena Weiß das Theaterzelt auf dem Festungsplateau in Koblenz, um Bertolt Brechts episches Drama „Mutter Courage und ihre Kinder“ zu erleben. Das Stück gehört zu den bedeutendsten Werken des 20. Jahrhunderts und stellt eine eindrucksvolle Chronik des Dreißigjährigen Krieges dar.
Im Mittelpunkt steht Anna Fierling, besser bekannt als Mutter Courage. Als Marketenderin zieht sie mit ihrem Planwagen durch die Wirren des Krieges – immer bemüht, ihre drei Kinder und sich selbst durchzubringen. Brecht zeigt in eindringlichen Szenen, wie Mutter Courage sich ständig an neue Gefahren und Gegebenheiten anpassen muss, um zu überleben. Doch am Ende zahlt sie einen hohen Preis: Der Krieg nimmt ihr alles – ihre drei Kinder, ihren Wagen, ihre Lebensgrundlage.
Für die Schülerinnen und Schüler der 10c war der Theaterbesuch eine tolle und bereichernde Erfahrung. Ein gelungenes Kulturereignis, das sicher noch lange in Erinnerung bleibt!
Text: Ulrike Lennartz
Fotos: Verena Weiß und Ulrike Lennartz
Workshop zur Medienkompetenz – Bewusster Umgang mit digitalen Medien
Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 nahmen heute an einem Workshop zum Thema Medienkompetenz teil. Ziel der Veranstaltung, die von Herrn Alexander Hötten von der Firma Medienleuchtturm gestaltet wurde, war es, den eigenen Medienkonsum kritisch zu hinterfragen und Wege zu einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Angeboten kennenzulernen.
Zu Beginn beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Frage, wer wie lange das Internet nutzt und welche digitalen Geräte im Alltag am häufigsten zum Einsatz kommen. Dabei wurde schnell klar: Das Smartphone ist für viele ein ständiger Begleiter – oft länger, als man selbst denkt. Die Schüler wurden dafür sensibilisiert, wie viel Zeit durch unbewusstes Scrollen oder Spielen verloren gehen kann und wie wertvoll diese Zeit für andere Aktivitäten wäre.
Selbstreflexion statt Verbote - Ein zentraler Gedanke des Workshops. Denn nur wer sein eigenes Nutzungsverhalten versteht, kann es nachhaltig verändern. Verbote allein bringen wenig – wichtig ist die Einsicht, wann digitale Medien hilfreich sind und wann sie eher ablenken oder sogar schaden.
Thematisiert wurden weiterhin die möglichen Risiken digitaler Spieleapps, die z.B. mit kostenpflichtigen Angeboten verbunden sein können oder schlimmer noch ein Ort für Cybergrooming sein können. Außerdem wurde darüber gesprochen, welche weiteren Apps die Schüler nutzen und welche Risiken sich hinter harmlos wirkenden Funktionen verbergen.
Ein weiterer Schwerpunkt war der digitale Fußabdruck: Welche Spuren hinterlassen wir online und wer kann darauf zugreifen? Besprochen wurde in diesem Zusammenhang auch, wann Fotos im Internet veröffentlicht werden dürfen und was das Recht am eigenen Bild bedeutet – ein wichtiges Thema in Zeiten von Social Media.
Viele Dienste wie Instagram verlangen bei der Kontoerstellung die Zustimmung zu umfangreichen und schwer verständlichen Nutzungsbedingungen. Die Schülerinnen und Schüler lernten: Wer zustimmt, gibt oft eine Art „Blankoerlaubnis“ für die Nutzung der privaten Daten. Eine mögliche Lösung kann ein privates Konto sein, das nur ausgewählten Personen Einblick gewährt.
Zum Abschluss wurde ein praktischer Tipp vorgestellt wie man sich vor Hackerangriffen schützen kann. Ein sicheres Passwort ist der beste Schutz. Mit einem erklärenden Video sowie der Website checkdeinpasswort.de erhielten die Schüler hilfreiche Werkzeuge, um ihre eigenen Zugänge zu überprüfen und zu stärken.
Dieser Workshop bot unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in die Welt der digitalen Medien und zeigte auf, wie wichtig ein reflektierter, verantwortungsvoller Umgang damit ist. Ein großer Schritt hin zu mehr Sicherheit und Selbstbestimmung im digitalen Alltag!
Text und Fotos: Ulrike Lennartz
Ausflug nach Luxemburg trotz Nieselregen ein voller Erfolg
Luxemburg zeigte sich an diesem Tag von seiner grauen, kühlen Seite – doch die Klasse 9a und die Französischschülerinnen und -schüler der 9. und 10. Klasse ließen sich die Stimmung nicht verderben.
Unter der Leitung von Herrn Woll, Herrn Henrich und Frau Andrä erkundeten sie in Teams die Altstadt, entdeckten dabei historische Plätze und beeindruckende Ausblicke. Die anschließende Freizeit nutzten die meisten, um ihr Französisch zu testen, kleine Mitbringsel zu kaufen oder etwas Leckeres zu essen.
Am Ende des Tages waren alle zwar durchgefroren, aber zufrieden. Der Ausflug bot nicht nur spannende Einblicke in eine europäische Hauptstadt, sondern auch viele gemeinsame Momente, die noch lange in Erinnerung bleiben werden.
Ein toller Tag in Luxemburg! A bientôt!
Text und Fotos: Martina Andrä
„Photowalk Montabaur“ – Die AG entdeckt ihre Stadt
Die AG Photowalk Montabaur hat in diesem Halbjahr zahlreiche spannende Orte in Montabaur besucht – immer mit der Kamera bereit, besondere Motive einzufangen. Ausgerüstet mit Kreativität, Neugier und einem Blick für Details erkundeten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer schöne und interessante Plätze der Stadt.
Zu den Stationen des Photowalks gehörten unter anderem das Schloss Montabaur, der Abenteuerspielplatz „Am Quendelberg“ oder das Haus der Jugend. Bei einer geführten Tour durch die Altstadt erhielten die Schülerinnen und Schüler spannende Hintergrundinformationen und konnten gleichzeitig historische Details fotografisch einfangen.
Die Photowalk-AG schaute zudem bei vielen anderen Arbeitsgemeinschaften vorbei. Hier entstanden authentische Einblicke in das vielfältige Schulleben, die ebenfalls kreativ dokumentiert wurden.
Nach den Rundgängen wurden die gesammelten Eindrücke weiterverarbeitet: Mit Canva, einem kostenlosen Online-Tool für Grafikdesign, gestalteten die Teilnehmenden aus ihren Bildern eigene Fotocollagen. Dabei wurde experimentiert, arrangiert und präsentiert – jede Collage ein kleines Kunstwerk für sich.
Hier die Ergebnisse!
Die fertigen Collagen zeigen eindrucksvoll, wie vielfältig Montabaur ist und wie unterschiedlich die Blickwinkel der jungen Fotograf*innen sein können. Viel Freude beim Anschauen! (Text: Ulrike Lennartz)
Eric Berger - Klasse 8d
Felix Hoffmann Villajos - Klasse 10c
Josie Fischer - Klasse 7b
Jule Dosch - Klasse 7c
Marie Dosch - Klasse 7c
Nayeli Eunice Meja Cortez - Klasse 8c
Niclas Büttner - Klasse 7b
Samuel Erik Ferdinand - Klasse 9c
Vincent Thomas Hellmann - Klasse 8c
Einmal Prinzessin im Karneval – Unsere Schülerin Helena I.
Unsere Schülerin Helena I. von der turnenden Tanzrakete im Achterbahnrausch repräsentiert die Stadt Montabaur in der fünften Jahreszeit – und bringt mit ihrer fröhlichen Art überall gute Laune mit.
Wir freuen uns, eine so engagierte und lebendige Schülerin in unserer Schulgemeinschaft zu haben. Zu deiner närrischen Regentschaft gratulieren wir dir, liebe Helena I.!
Für die bevorstehende Karnevalszeit wünschen wir dir viele unvergessliche Momente, strahlende Begegnungen, fröhliche Auftritte und ganz viel Spaß in deinem zauberhaften Prinzessinnenkostüm.
Helau!
Fotos: Familie Weidenfeller
Hallenfußball - Fritz-Walter Cup
Heinrich-Roth Team stürmt in den Regionalentscheid
Die Regularien waren hart. In einer Fünfergruppe, Modus jeder gegen jeden, kam nur der Erste sicher in die nächste Runde, den Regionalentscheid.
Das bedeutete, jeder Fehler konnte das Aus bedeuten.
Doch schon in der Besprechung vor dem ersten Spiel mit den Co-Trainern Jelias aus der 9a und FSJler Mujtaba Ghulami, wurde deutlich. Die Jungs sind voll fokussiert!
Der Eindruck täuschte nicht! Die ersten beiden Spiele gegen die Realschule plus aus Lahnstein und das Gymnasium aus St.Goarshausen wurden deutlich und überlegen mit 3:0 und 4:0 gewonnen. Torschützen waren je zweimal Damian Mangano , Nawid Hussaini und Thiago Bittmann. Aliyan Vuckic steuerte den siebten Treffer bei.
Durch die Ergebnisse in den anderen Spielen kristallisierte sich heraus, dass der Turniersieg von folgenden drei Teams ausgemacht wird: Realschule plus Neuwied, Gymnasium Neuwied und unsere Heinrich-Roth-Schule.
Diese drei Mannschaften trafen auch in den letzten Spielen gegeneinander an. Besser, hätte es ein Hollywood Regisseur nicht inszenieren können.
In unserem dritten Spiel trafen wir auf die Realschule plus Neuwied. Diese hatten die ersten drei Spiele gewonnen und ein sagenhaftes Torverhältnis von 10:1. Mit einem Sieg gegen uns wären sie uneinholbar Turniersieger geworden.
Nach der Analyse der ersten beiden Spiele wurde David Sudibor auf die rechte Verteidigerposition zurückgezogen. Mit viel Respekt aber auch mit großen Selbstvertrauen gingen unsere Jungs ins Spiel und zeigten in der wichtigsten Partie ihre beste Leistung.
David hielt den besten Spieler des Gegners richtig gut in Schach und so wurde dieser starke Gegner tatsächlich mit 2:0 besiegt. Thiago mit einem tollen Fernschuss und David nach tollem Dribbling erzielten die Treffer. Torwart Malte Hehl zeigte dabei auch immer wieder was er am Fuß kann und eröffnete durch tolle Pässe gefährliche Angriffe. Durch diesen Sieg stand uns nun das Tor für die nächste Runde weit offen.
In der letzten Begegnung gegen das Gymnasium Neuwied reichte nun sogar eine Niederlage mit einem Tor um Erster zu werden.
Bisher waren wir ohne Gegentor geblieben, doch nun musste Malte zum ersten Mal hinter sich greifen und wir lagen 0:1 zurück. Jetzt durfte nichts mehr passieren, sonst war der Turniersieg futsch.
Auch hier zeigte die Mannschaft wieder eine herausragende Reaktion. Sie wurde nicht nervös, sondern spielten ihren Stil weiter und schafften den 1:1 Ausgleich. Thiago hämmerte dabei einen zehn Meter Strafstoß unhaltbar ins Tor. Ein fantastischer Treffer!
Doch kurz danach gab es auch für den Gegner einen zehn Meter Strafstoß. Die Anspannung war besonders dem Trainerteam anzumerken. Sollte das Spiel jetzt doch noch einmal kippen?
Der Gegenspieler lief an und schoss den Ball weit über das Tor. Aufatmen bei allen. Doch die Neuwieder gaben sich noch nicht geschlagen. Jetzt zeigte unser Torwart Malte auch sein herausragendes Können im eins gegen eins. Zweimal rettete er in höchster Not. Doch dann war es geschafft. 1:1 der Endstand und damit waren wir Turniersieger und stehen nun im Regionalenscheid. Der letzten Runde vor der Endrunde in Kaiserslautern.
Unfassbar, wie sich diese Mannschaft entwickelt hat und als echtes Team auftritt. Sowohl technisch als auch taktisch hat es sich super weiterentwickelt. Neben den genannten Spielern zeigte auch Karam Achour eine gute Leistung.
Regionalentscheid, wir kommen!
Text und Foto: Peter Ritzheim
Workshop der Polizei Montabaur zur Drogenprävention: Schülerinnen und Schüler im intensiven Austausch
Im Rahmen eines Präventionsprojekts besuchte die Polizei Montabaur die Schule, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern über Gefahren im Straßenverkehr und die Auswirkungen von Drogenkonsum jedweder Art zu sprechen. Der Workshop bot nicht nur fundierte Fakten, sondern auch lebendige Diskussionen und persönliche Erfahrungsberichte der Jugendlichen.
Zu Beginn präsentierten die Polizeibeamten Fotos realer Verkehrsunfälle – teils mit schwerwiegenden Folgen. Diese eindrucksvollen Bilder regten die Schülerinnen und Schüler dazu an, darüber zu diskutieren, was bei solchen Unfällen passiert sein könnte und welche Gefahren im Straßenverkehr lauern.
Viele Jugendliche berichteten offen über eigene Erfahrungen: Beinahe-Unfälle, riskante Situationen im Straßenverkehr oder Erlebnisse mit Freunden und Familie machten deutlich, dass Unfälle oft plötzlich und unerwartet geschehen.
Im Gespräch wurde schnell klar, wie schwerwiegend die Auswirkungen eines Unfalls sein können – besonders dann, wenn Drogen oder Alkohol im Spiel sind. Die Polizei erklärte anschaulich, welche Strafen auf Unfallverursacher zukommen können: von Führerscheinentzug über hohe Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen.
Doch auch die persönlichen Folgen wurden thematisiert: Schuldgefühle, Traumatisierung und der Verlust des Vertrauens anderer. Für viele Schülerinnen und Schüler war dies ein besonders eindrücklicher Teil des Workshops.
Ein weiterer Schwerpunkt war das erhöhte Unfallrisiko junger Fahrerinnen und Fahrer. In der Diskussion sammelten die Jugendlichen mögliche Gründe.
In Kleingruppen beschäftigten sich die Workshop-Teilnehmer mit verschiedenen Fragen zum Thema “Drogen am Steuer”. Die Ergebnisse wurden im Plenum vorgestellt und gemeinsam mit den Polizeibeamten diskutiert.
Immer wieder brachten die Schülerinnen und Schüler eigene Erlebnisse ein – sei es als Mitfahrer, Zeugen oder Teil einer Verkehrskontrolle. Die Offenheit der Jugendlichen führte zu einer regen Gesprächsbeteiligung und vielen Rückfragen an die Polizei.
Zum Abschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Fragen zum Polizeidienst zu stellen. Das Interesse war groß: Welche Voraussetzungen braucht man? Wie läuft die Ausbildung ab? Wie gefährlich ist der Beruf? Die Beamten nahmen sich Zeit für jede Frage und gaben einen authentischen Einblick in ihren Arbeitsalltag.
Fazit
Der Workshop der Polizei Montabaur war ein großer Gewinn für alle Beteiligten. Durch echte Bilder, persönliche Geschichten und den offenen Austausch wurde das Thema Drogenprävention greifbar und eindrucksvoll vermittelt. Besonders deutlich wurde: Verkehrssicherheit geht alle an – und jeder kann dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden.
Text und Fotos: Ulrike Lennartz
