Workshop der Polizei Montabaur zur Drogenprävention: Schülerinnen und Schüler im intensiven Austausch

Im Rahmen eines Präventionsprojekts besuchte die Polizei Montabaur die Schule, um gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern über Gefahren im Straßenverkehr und die Auswirkungen von Drogenkonsum jedweder Art zu sprechen. Der Workshop bot nicht nur fundierte Fakten, sondern auch lebendige Diskussionen und persönliche Erfahrungsberichte der Jugendlichen.

Zu Beginn präsentierten die Polizeibeamten Fotos realer Verkehrsunfälle – teils mit schwerwiegenden Folgen. Diese eindrucksvollen Bilder regten die Schülerinnen und Schüler dazu an, darüber zu diskutieren, was bei solchen Unfällen passiert sein könnte und welche Gefahren im Straßenverkehr lauern.

Viele Jugendliche berichteten offen über eigene Erfahrungen: Beinahe-Unfälle, riskante Situationen im Straßenverkehr oder Erlebnisse mit Freunden und Familie machten deutlich, dass Unfälle oft plötzlich und unerwartet geschehen.

Im Gespräch wurde schnell klar, wie schwerwiegend die Auswirkungen eines Unfalls sein können – besonders dann, wenn Drogen oder Alkohol im Spiel sind. Die Polizei erklärte anschaulich, welche Strafen auf Unfallverursacher zukommen können: von Führerscheinentzug über hohe Geldstrafen bis hin zu Freiheitsstrafen.

Doch auch die persönlichen Folgen wurden thematisiert: Schuldgefühle, Traumatisierung und der Verlust des Vertrauens anderer. Für viele Schülerinnen und Schüler war dies ein besonders eindrücklicher Teil des Workshops.

Ein weiterer Schwerpunkt war das erhöhte Unfallrisiko junger Fahrerinnen und Fahrer. In der Diskussion sammelten die Jugendlichen mögliche Gründe.

In Kleingruppen beschäftigten sich die Workshop-Teilnehmer mit verschiedenen Fragen zum Thema “Drogen am Steuer”. Die Ergebnisse wurden im Plenum vorgestellt und gemeinsam mit den Polizeibeamten diskutiert.

Immer wieder brachten die Schülerinnen und Schüler eigene Erlebnisse ein – sei es als Mitfahrer, Zeugen oder Teil einer Verkehrskontrolle. Die Offenheit der Jugendlichen führte zu einer regen Gesprächsbeteiligung und vielen Rückfragen an die Polizei.

Zum Abschluss hatten die Schülerinnen und Schüler die Gelegenheit, Fragen zum Polizeidienst zu stellen. Das Interesse war groß: Welche Voraussetzungen braucht man? Wie läuft die Ausbildung ab? Wie gefährlich ist der Beruf? Die Beamten nahmen sich Zeit für jede Frage und gaben einen authentischen Einblick in ihren Arbeitsalltag.

Fazit

Der Workshop der Polizei Montabaur war ein großer Gewinn für alle Beteiligten. Durch echte Bilder, persönliche Geschichten und den offenen Austausch wurde das Thema Drogenprävention greifbar und eindrucksvoll vermittelt. Besonders deutlich wurde: Verkehrssicherheit geht alle an – und jeder kann dazu beitragen, Unfälle zu vermeiden.

Text und Fotos: Ulrike Lennartz