Workshop zur Medienkompetenz – Bewusster Umgang mit digitalen Medien

Die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 5 nahmen heute an einem Workshop zum Thema Medienkompetenz teil. Ziel der Veranstaltung, die von Herrn Alexander Hötten von der Firma Medienleuchtturm gestaltet wurde, war es, den eigenen Medienkonsum kritisch zu hinterfragen und Wege zu einem sicheren und verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Angeboten kennenzulernen.

Zu Beginn beschäftigten sich die Teilnehmenden mit der Frage, wer wie lange das Internet nutzt und welche digitalen Geräte im Alltag am häufigsten zum Einsatz kommen. Dabei wurde schnell klar: Das Smartphone ist für viele ein ständiger Begleiter – oft länger, als man selbst denkt. Die Schüler wurden dafür sensibilisiert, wie viel Zeit durch unbewusstes Scrollen oder Spielen verloren gehen kann und wie wertvoll diese Zeit für andere Aktivitäten wäre.

Selbstreflexion statt Verbote - Ein zentraler Gedanke des Workshops. Denn nur wer sein eigenes Nutzungsverhalten versteht, kann es nachhaltig verändern. Verbote allein bringen wenig – wichtig ist die Einsicht, wann digitale Medien hilfreich sind und wann sie eher ablenken oder sogar schaden.

Thematisiert wurden weiterhin die möglichen Risiken digitaler Spieleapps, die z.B. mit kostenpflichtigen Angeboten verbunden sein können oder schlimmer noch ein Ort für Cybergrooming sein können. Außerdem wurde darüber gesprochen, welche weiteren Apps die Schüler nutzen und welche Risiken sich hinter harmlos wirkenden Funktionen verbergen.

Ein weiterer Schwerpunkt war der digitale Fußabdruck: Welche Spuren hinterlassen wir online und wer kann darauf zugreifen? Besprochen wurde in diesem Zusammenhang auch, wann Fotos im Internet veröffentlicht werden dürfen und was das Recht am eigenen Bild bedeutet – ein wichtiges Thema in Zeiten von Social Media.

Viele Dienste wie Instagram verlangen bei der Kontoerstellung die Zustimmung zu umfangreichen und schwer verständlichen Nutzungsbedingungen. Die Schülerinnen und Schüler lernten: Wer zustimmt, gibt oft eine Art „Blankoerlaubnis“ für die Nutzung der privaten Daten. Eine mögliche Lösung kann ein privates Konto sein, das nur ausgewählten Personen Einblick gewährt.

Zum Abschluss wurde ein praktischer Tipp vorgestellt wie man sich vor Hackerangriffen schützen kann. Ein sicheres Passwort ist der beste Schutz. Mit einem erklärenden Video sowie der Website checkdeinpasswort.de erhielten die Schüler hilfreiche Werkzeuge, um ihre eigenen Zugänge zu überprüfen und zu stärken.

Dieser Workshop bot unseren Schülerinnen und Schülern wertvolle Einblicke in die Welt der digitalen Medien und zeigte auf, wie wichtig ein reflektierter, verantwortungsvoller Umgang damit ist. Ein großer Schritt hin zu mehr Sicherheit und Selbstbestimmung im digitalen Alltag!

Text und Fotos: Ulrike Lennartz