Mehr Sicherheit im Netz durch Medienkompetenz

Das Leben im Netz ist für Jugendliche heute fester Bestandteil des Alltags. Digitale Medien bringen aber nicht nur Vorteile, wie z.B. neue Formen des Wissenserwerbs mit sich, sondern sind auch mit vielen Risiken und Gefahren verbunden. Medienkompetenz ist heutzutage unbestritten eine wichtige Schlüsselqualifikation. Durch Information und Schulung muss bei Jugendlichen die Grundlage für den kompetenten Umgang mit den digitalen Medien gelegt werden. Der Schule kommt dabei eine wichtige Schlüsselrolle zu.

Am 7. und 8. Mai 2019 führte die freiberufliche Medienpädagogin Michaela Weiß in allen Klassen der Klassenstufe 7 einen jeweils vierstündigen Schülerworkshop zu diesem Themenbereich durch. Die Workshops sind ein Baustein im Landesprogramm „Medienkompetenz macht Schule“ und des Medienkomp@ss RLP. Sie werden vom Landesbeauftragten für den Datenschutz und Informationsfreiheit angeboten und sind mittlerweile fester Bestandteil der Schulkultur.

Im Laufe des Workshops schauten sich die Jugendlichen Internetseiten zum Thema „Umgang mit dem World Wide Web“ an, führten einen Passwortcheck durch und lernten die „diskrete“ Suchmaschine www.startpage.com kennen.

In der anschließenden Gruppenarbeit recherchierten die Schülerinnen und Schüler zu diversen Themen, wie z.B. Facebook, Whatsapp & Instagram, Microsoft oder Google. Sie klärten auch Fragen wie

  • Was bedeutet „Das Recht am eigenen Bild“ genau?

  • Wie kann ich einstellen worauf die von mir installierten Apps zugreifen können?

  • Ist ein Antivirenprogramm auf meinem Smartphone sinnvoll?

  • Was sind Vor- und Nachteile von smarten Geräten wie z.B. „Alexa“?

Die Veranstaltung löste bei den Jugendlichen nicht nur Interesse, sondern auch häufig große Betroffenheit aus, was sie durch eine aktive und rege Mitarbeit deutlich machten.

Weitere Informationen erhalten Sie auf folgenden Seiten:

www.youngdata.de

https://www.kinderimnetz.info/

www.klicksafe.de

www.datenschutz.rlp.de

 

Autorin: Ulrike Lennartz