Am 17. August 2026 startete die Klasse 6a ihre Klassenfahrt nach Traben-Trarbach. Bereits um 6:33 Uhr trafen sich alle Schülerinnen und Schüler am ICE-Bahnhof in Montabaur, denn die Anreise erfolgte ausschließlich mit Bus und Bahn. Dank gilt Herrn Bernd Lennartz, ehemaliger Lehrer der Heinrich-Roth-Realschule plus, der sich bereit erklärt hatte, den Hin- und Rücktransport des Gepäcks mit dem Auto zu übernehmen. So konnte die Klasse die öffentlichen Verkehrsmittel ganz entspannt nutzen.
Kaum in Traben-Trarbach angekommen, stand bereits der erste Programmpunkt auf dem Plan: eine rund sieben Kilometer lange Wanderung nach Bernkastel-Kues. Die Strecke hatte es durchaus in sich, denn auf den ersten Kilometern mussten etwa 300 Höhenmeter überwunden werden. Trotzdem meisterten alle die Herausforderung mit großem Einsatz. Belohnt wurde die Mühe durch einen angenehmen Abstieg und die Möglichkeit, Bernkastel-Kues anschließend in Kleingruppen eigenständig zu erkunden. Danach ging es für zwei Stunden auf ein Schiff, wo sich alle von der anstrengenden Wanderung erholen und die Mosellandschaft genießen konnten.
Auch die Jugendherberge trug dazu bei, dass sich die Klasse schnell wohlfühlte. Moderne, frisch renovierte Zimmer, leckeres Essen sowie ein großer Fußballplatz und ein schöner Spielplatz boten beste Voraussetzungen für gelungene gemeinsame Tage. Den ersten Abend ließen die Schülerinnen und Schüler beim Stockbrotbacken und mit freier Spielzeit ausklingen.
Der Höhepunkt der Klassenfahrt erwartete die 6a am Dienstag. Nach einem kurzen Fußweg zum Yachthafen stand ein Floßbau-Projekt auf dem Programm. In Teams entwickelten die Schülerinnen und Schüler jeweils ein schwimmfähiges Floß. Erst nachdem beide Konstruktionen den „TÜV“ bestanden hatten, durften sie zu Wasser gelassen werden. Anschließend hieß es: paddeln, ausprobieren und gemeinsam Spaß haben. Auch der anschließende Abbau der Flöße wurde mit viel Begeisterung gemeistert. Zum Abschluss sorgten zwei spannende Kooperationsspiele dafür, dass die Klasse ihre Teamfähigkeit unter Beweis stellen konnte – mit großem Erfolg.
Nach dem ereignisreichen Tag ging es zu Fuß zurück zur Jugendherberge. Dort war erst einmal Zeit zum Entspannen, Spielen und Erholen.
Nach dem Abendessen stand noch eine ganz besondere Herausforderung an: Wer hinterlässt das ordentlichste Zimmer? Die Beweisfotos zeigen, dass Schüler*innen auch beim Aufräumen kreativ sein können. Die Gewinner freuten sich über einen Hausaufgabengutschein in Englisch.
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück machten sich Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte schließlich auf den Heimweg nach Montabaur. Müde, aber voller schöner Erinnerungen, endete eine abwechslungsreiche Klassenfahrt. Es wird sogar gemunkelt, dass sich einige am Nachmittag noch ein wohlverdientes Schläfchen gegönnt haben.
Text: Ulrike Lennartz
Fotos: Verena Weiß und Ulrike Lennartz
