Arbeitsgemeinschaft „Lesen“ besucht neue Stadtbibliothek Montabaur

Einen ganz besonderen Ausflug unternahm kürzlich die Arbeitsgemeinschaft „Lesen“: Ziel war die neue Stadtbibliothek in Montabaur, die mit ihrer modernen und einladenden Gestaltung sofort für Begeisterung sorgte.

Schon beim Betreten der Bibliothek gab es viel zu entdecken. Zwischen hohen Bücherregalen, bunten Leseinseln und gemütlichen Sitzecken fühlten sich die Kinder sofort wohl. Besonders beliebt waren die Kuschelecken, in denen man es sich mit einem spannenden Buch bequem machen konnte. Hier wurde geschmökert, geblättert und vorgelesen – ganz ohne Zeitdruck.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtbibliothek erklärten geduldig, wie die Ausleihe funktioniert und welche unterschiedlichen Bücher und Medien es gibt. Schnell war klar: Die Bibliothek ist ein Ort, an dem Lesen richtig Spaß macht.

Zum krönenden Abschluss des gelungenen Ausflugs wartete noch eine besondere Überraschung auf die Kinder: Ein leckeres Eis, das bei strahlenden Gesichtern für einen perfekten Ausklang sorgte.

Der Besuch in der Stadtbibliothek Montabaur wird allen Beteiligten sicherlich noch lange in guter Erinnerung bleiben – und vielleicht hat er bei dem einen oder der anderen die Lust geweckt, bald wiederzukommen und neue Bücher zu entdecken.

Text: Ulrike Lennartz
Fotos: Barbara Böttcher-Heinemann

Very British! - Zwischen Kreidefelsen, Großstadttrubel und königlichem Flair

Sehr früh am Morgen des 23.03.2026 begann unsere diesjährige Studienfahrt nach England: Bereits um 5:30 Uhr machten wir uns mit 48 Schülerinnen und Schülern unserer 9. und 10. Klassenstufen gemeinsam mit Herrn König, Frau Milles-Jung und Frau Langkavel auf den Weg. Noch etwas verschlafen, aber mit ganz viel Vorfreude und Proviant im Gepäck. Nach einer langen Anreise via Bus und Fähre erreichten wir schließlich gegen 21:30 Uhr unser Ziel in Seaford. Gespannt und auch etwas aufgeregt knüpften die Schülerinnen und Schüler den Kontakt zu ihren Gastfamilien und konnten den ersten Abend dort ausklingen lassen.

Der Dienstag startete direkt mit einem echten Highlight: einer beeindruckenden Klippenwanderung von Beachy Head nach Eastbourne. Bei frischer Meeresluft und atemberaubenden Ausblicken wurde schnell klar, dass sich das frühe Aufstehen gelohnt hatte. Anschließend ging es weiter nach Brighton, wo die Schülerinnen und Schüler die Stadt erkunden und den prunkvollen Royal Pavilion besichtigen konnten – ein Stück Orient mitten in England.

Am Mittwoch stand dann der wohl bekannteste Programmpunkt auf dem Plan: London. Die Metropole zeigte sich vielseitig. Eine Schifffahrt auf der Themse bot einen besonderen Blick auf die Stadt, bevor wir einige der berühmtesten Sehenswürdigkeiten wie Westminster Abbey, die Tower Bridge und den Buckingham Palace bestaunten. Natürlich durfte auch etwas Freizeit nicht fehlen und so wurde die anschließende Shoppingzeit von vielen ausgiebig genutzt.

Der Donnerstag führte uns nach Hastings, wo wir bei strahlend blauem Himmel zunächst die charmante Piratenstadt an der Küste erkundeten. Am Nachmittag wurde es dann besonders amüsant: Bei einer stilvollen Tea Time schlüpften viele in lustige Verkleidungen und tauchten ein in die Kultur der Tee-Zeremonie. Auch der traditionelle Scone mit Clotted Cream und Marmelade traf auf Begeisterung. Ein Erlebnis, das sicherlich vielen in Erinnerung bleiben wird.

Mit dem vollgepackten Bus ging es am Freitag ein letztes Mal nach London. Dort bekamen wir am Vormittag auf dem traditionellen Old-Spitalsfield-Market einen authentischen Eindruck vom Londoner Alltag. Am frühen Nachmittag besuchten wir noch das berühmte Madame Tussauds und trafen auf unzählige Prominente. Am späten Abend hieß es dann Abschied nehmen: Gegen Mitternacht setzten wir mit der Fähre über und traten die weitere Rückreise an.

Am Samstagmorgen erreichten wir schließlich gegen 9:30 Uhr wieder die Schule – müde, aber voller Eindrücke und Erlebnisse. Die Fahrt wird uns allen noch lange in Erinnerung bleiben, als eine gelungene Mischung aus Kultur, Gemeinschaft und kleinen, besonderen Momenten.

Text und Fotos: Sarah Langkavel

Klassengemeinschaftstage der Jahrgangsstufe 7

Im Februar und März fanden für die fünf siebten Klassen (7a–7e) die sogenannten „Klimatage“ statt. Gestaltet wurden diese von den Mitarbeitenden der Katholischen Fachstelle für Jugendarbeit (KFJ). Gleich zu Beginn machten sie deutlich: „Heute könnt ihr viel für euren Teamgeist und eure Klassengemeinschaft mitnehmen – das wird euch auch in Zukunft helfen und zu einem besseren Miteinander beitragen.“

In abwechslungsreichen Übungen und Einheiten erfuhren die Schülerinnen und Schüler, wie wichtig es ist, miteinander im Gespräch zu bleiben, aktiv zuzuhören und dabei auch auf nonverbale Signale zu achten.

Besonders in den Planspielen wurde deutlich, dass Lösungen oft nur gemeinsam gefunden werden können. Jede und jeder Einzelne war gefragt – ohne Zusammenarbeit ließ sich das Ziel nicht erreichen. Dabei wurde der Bezug zum Schulalltag schnell klar: „Je besser ihr alle in die Klassengemeinschaft einbindet, desto weniger Konflikte entstehen und desto erfolgreicher könnt ihr gemeinsam lernen.“ Auch gegenseitige Unterstützung spielt dabei eine wichtige Rolle: Wer etwas nicht versteht, kann durch Erklärungen und Hilfe wieder besser integriert werden.

Zudem wurde betont, dass unterschiedliche Sichtweisen bereichernd sind: „Wir können nicht erwarten, dass alle gleich denken oder handeln. Verschiedene Perspektiven fördern Verständnis und stärken den Zusammenhalt.“ Abwertendes Verhalten hingegen beeinträchtigt das Wohlbefinden und wirkt sich negativ auf den gemeinsamen Erfolg aus.

Die Klassenleitungen waren sich einig, dass die Tage viele wertvolle Impulse gegeben haben. Neben bereits vorhandenem Teamgeist konnten die Klassen in ihrem Miteinander weiter gestärkt werden.

Zwischen den einzelnen Einheiten sorgten kleine Spiele für Abwechslung und Spaß, sodass auch die Freude nicht zu kurz kam.

Ein herzliches Dankeschön an die KFJ für die gelungene und abwechslungsreiche Gestaltung dieser Tage!

Text: Claudia Wienand
Fotos: Claudia Wienand und René Molzahn

Elternabend zum Thema "Medien"

Liebe Eltern,

Medien spielen heute eine große Rolle im Alltag unserer Kinder. Digitale Medien dienen der Kommunikation, der Informationsbeschaffung und dem Zeitvertreib. Jedoch stellen sie Familien und Schule vor neue Herausforderungen.

Wie entstehen immer längere Bildschirmzeiten? Welche Inhalte nutzen Kinder und Jugendliche und wie funktionieren diese? Welche Risiken existieren in Social Media, Messengern oder Online-Spielen? Und wie können Sie als Eltern ihre Kinder begleiten und schützen?

Auf all diese Fragen möchten wir beim Elternabend eingehen und gemeinsam mit Ihnen ins Gespräch kommen. Patentrezepte gibt es nicht, aber wir möchten Informationen und praktische Tipps zur Medienerziehung geben.

Als Referenten konnten wir Herrn Hötten des Medien Leuchtturms Hachenburg gewinnen. Er besucht regelmäßig unsere Schule und führt Medienkompetenz-Workshops in den Klassen durch.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen und den Austausch mit Ihnen.

Das Team der Heinrich-Roth-Realschule plus.

Klassen 9a und 9b im Schlosstheater Neuwied

Am 18. März 2026 besuchten die Klassen 9a und 9b das Theaterstück “Faust 1 + 2 + 3” im Schlosstheater Neuwied. Mephisto, der mit seinem Leben absolut unzufrieden ist, lässt sich auf einen Pakt mit dem Bösen “Mephisto” ein. Schafft Mephisto es Faust aus der Öde des Alltäglichen zu befreien, erhält er dessen Seele. Das Stück von Goethe, welches zu den bedeutendsten Werken der deutschen Literatur gehört, wurde von Felix Krakau modern interpretiert und stellt Schülerinnen und Schülern aber auch den Lehrkräften die Frage, wie viel uns die klassische Literatur noch zu sagen hat.

Text: Ulrike Lennartz
Fotos: Eva Milles-Jung

Interaktive Ausstellung "EmotiCON" – Emotionen live erleben

Vom 09. bis 13. März 2026 wurde die Pfarrkirche St. Peter in Ketten in Montabaur für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 und 10 zu einem Erlebnisraum der besonderen Art: Die interaktive Ausstellung EmotiCON, organisiert vom Amt für Katholische Religionspädagogik, lud dazu ein sich mit den sechs Grundemotionen zu befassen.

Zwei Jahre zuvor wurde bereits ein interaktives Projekt zu den Themen „Vorurteile und Schubladendenken“ angeboten, was bei den Schülerinnen und Schülern sehr großen Anklang fand.

In diesem Jahr stand das Thema „Gefühle“ im Mittelpunkt. An sechs interaktiven Stationen konnten die Jugendlichen die Emotionen Trauer, Angst, Wut, Ekel, Freude und Überraschung erforschen. Blutwurst, Algen, Rosenkohl & Co: Lecker oder eklig? Seiner Wut einmal richtig Ausdruck verleihen: Papier zerreißen oder mit dem Vorschlaghammer auf ein Unfallauto einschlagen?  Natürlich gab es noch viel mehr zu entdecken.

In dem ca. 75 Minuten dauernden Parcours konnten sich die Schülerinnen und Schüler spielerisch und altersgerecht mit unter anderem mit folgenden Fragen auseinandersetzen:

  • Wie nehme ich eine bestimmte Emotion wahr?

  • Warum ist diese Emotion wichtig für mich und für andere?

  • Wie erkenne ich Gefühle bei mir selbst und anderen?

  • Wie kann ich gesund und respektvoll damit umgehen?

Jede Station verband Erlebnis, Aktion und Reflexion und bot so einen spannenden Zugang zu einem Thema, das jede und jeden betrifft.

 

Text und Fotos: Ulrike Lennartz