Projekttag zum Thema "Säuren und ihre Salze"

Jeder kennt Backpulver, Natron und Citronensäure aus dem Haushalt. Man kann damit backen, kochen und Kalkflecken entfernen. Die Chemie dahinter zu verstehen, war das Anliegen der Projekttage der 10. Klassen.

 Salzsäure und Chloride, Schwefelsäure und Sulfate, Kohlensäure und Carbonate, Phosphorsäure und Phosphate, Salpetersäure und Nitrate wurden unter die Lupe genommen. Einen Tag lang drehte sich für die Schülerinnen und Schüler der Klassenstufe 10 alles ums Experimentieren, Planen und Auswerten von naturwissenschaftlichen Fragestellungen zum Thema. Ziel dabei war es dabei auch, die Fähigkeit zur naturwissenschaftlichen Denk- und Arbeitsweise zu verbessern: Wie formuliere ich richtige naturwissenschaftliche Fragestellungen? Wie plane, beobachte und werte ich Experimente aus?

 Der Spaß kam dabei natürlich nicht zu kurz!

 

Katja Haas

Chemielehrerin HRS+

 

Auf die Plätze, fertig, Wasser marsch!

Im Rahmen eines Forschungsprojektes der „FIRST® LEGO® League“ gingen Schüler der „LEGO-Robotics-AG“ der Heinrich-Roth-Realschule+ Montabaur auf die Spuren unseres Trinkwassers und besuchten die Hochbehälter und Trinkwasseraufbereitungsanlagen der VG Montabaur.

FIRST® LEGO® League initiiert und fördert bei Kindern und Jugendlichen die Denkweise von Wissenschaftlern und Ingenieuren. Dazu suchen die Teams während der HYDRO DYNAMICS Saison im Rahmen eines Forschungsprojekts Lösungen für ein Problem aus dem echten Leben.

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Wussten Sie, dass …

… Trinkwasser unser bestkontrolliertes Lebensmittel ist?

… durchschnittlich jeder Einwohner Deutschlands 125 Liter Frischwasser pro Tag nutzt?

... sich in Montabaur 31 Hochbehälter mit einem Speichervolumen von insgesamt 22.500 Kubikmetern Wasser befinden?

.. Wasser bis zu 50 Jahre benötigt, um ins tief gelegene Grundwasser (60 - 100 Meter Tiefe) zu versickern?

Besichtigt haben die Schüler Hochbehälter der VG Montabaur, die für 40.000 Personen Trinkwasser in höchster Qualität bereitstellen. Wie das Trinkwasser diesen hohen Anspruch erreicht, erfuhren die Schüler mit eigenen Augen im Wasserwerk „Prinzenstahl“, in die 27 Tiefenbrunnen das Rohwasser pumpen und zu Trinkwasser reinigen.

Mit neuem Wissen über die Berufe des Wassermeisters und der Fachkraft für Wassertechnik, über Trinkwasseraufbereitung, Reinigung, Lagerung und Transport gehen wir guter Dinge in die diesjährige HYDRO DYNAMICS Saison.

Wir danken der VG Montabaur und speziell Herrn Herbst für diese sehr interessante Exkursion.

BIT 2017

Zum 8. Mal veranstalteten die Heinrich-Roth-Realschule plus Montabaur, die Anne-Frank-Realschule plus Montabaur sowie die Theodor-Heuss-Realschule plus Wirges den Berufsinformationstag (BIT), vorwiegend für die Klassen 8 und 9.

Dass der Berufsinformationstag immer mehr an Bedeutung gewinnt, zeigt sich an den stetig wachsenden Zahlen von Ausstellern und Besuchern. An mehr als 80 Ständen präsentierten Unternehmen verschiedenster Branchen und unterschiedlichster Größe, sowie Schulen und Institutionen, ein umfangreiches Ausbildungsplatz- bzw. Weiterbildungsangebot. Mitglieder der Personalabteilungen, Ausbilder aber auch Auszubildende stellten über 120 Ausbildungsberufe vor. Mehr als 1500 Besucher nahmen das Angebot der Unternehmen und weiterführenden Schulen wahr.

Sowohl die Schüler/innen und deren Eltern als auch die Aussteller profitieren von der Praxisnähe und den Kontaktmöglichkeiten.

Elternabend "Neue Medien"

Nachdem Frau Michaela Weiß-Janssen am 16.10.2017 in der Klassenstufe 6 einen jeweils zweistündigen Workshop zum Thema "Neue Medien" durchgeführt hatte, waren am darauffolgenden Tag die Eltern zu einem Elternabend eingeladen:

Womit beschäftigt sich mein Kind auf dem Smartphone? Ist „Youtube“ wirklich das neue Fernsehen? Welche technischen Möglichkeiten habe ich, den Medienkonsum einzuschränken und zu kontrollieren? Wie kann ich mein Kind im sicheren und gesunden Umgang mit den neuen Medien unterstützen? 

Frau Weiß-Janssen informierte umfassend und stellte somit den Bezug zum Workshop mit den Schülern her. Die Heinrich-Roth-Schule möchte so das Thema neue Medien zum Gesprächsthema in den Familien zu machen und damit ihren Beitrag zum Jugendmedienschutz leisten.

Unterstützt wurde der Workshop vom Ministerium für Bildung sowie dem Förderverein der Heinrich-Roth-Schule. Die Abendveranstaltung wurde getragen vom Landesprogramm Medienkompetenz macht Schule, Rheinland-Pfalz.

Workshop "Neue Medien"

Die Medien spielen heute in der Welt der Kinder und Jugendlichen eine sehr große Rolle. Immer mehr Zeit verbringen Kinder am Smartphone oder Tablet – und das immer früher. Viele Dinge gibt es bei der Nutzung zu beachten und nicht selten sind Eltern ratlos.

Der Umgangston kann rau sein in Sozialen Netzwerken und was bei WhatsApp stattfindet, ist schwer zu kontrollieren. Schnell kann es über die moralische und rechtliche Grenze hinausgehen und im Cybermobbing enden. Die Folgen für die seelische Gesundheit unserer Kinder sind nicht abzusehen.

Auch im Schulalltag beschäftigen uns immer wieder Konflikte dieser Thematik. Deshalb wollen wir sowohl Eltern, als auch unseren Schülern Zeit und Raum geben, über Freud und Leid, Ihre Erfahrungen, Ängste und Sorgen im Umgang mit den neuen Medien zu sprechen.

Wir konnten Frau Michaela Weiß-Janssen (freie Medienpädagogin) als Referentin gewinnen. Sie hat heute, am Montag, dem 16.10. 2017, in den Klassen der Stufe 6 einen jeweils zweistündigen Workshop zum Thema „Cybermobbing/sicher Umgang mit dem Smartphone“ durchgeführt.

Die Kosten werden anteilig vom Ministerium für Bildung, sowie von unserem Förderverein getragen.

"Firewall live" klärt nachhaltig auf über Cybermobbing und Sicherheit im Netz

Schon in der Grundschule sind Kinder vernetzt; spätestens nach dem Wechsel in die 5. Klasse haben fast alle ein Smartphone. Was machen die damit? Und: Ist das vielleicht gefährlich? Das sind Fragen, die Lehrer und Eltern beschäftigen. In der Heinrich-Roth-Realschule plus lieferte jetzt eine Veranstaltung des Deutschen Kinderschutzbundes wichtige Antworten.

In Sachen „soziale Medien“, ob WhatsApp, Snapchat, Facebook oder Instagram, geben sich die Achtklässler als Experten. Versiert bedienen sie ihre Apps, wo sie auch gehen und stehen. Und doch haben auch sie Probleme. Die Sprache ist häufig verletzend, es wird gemobbt. Und es geht viel Zeit dafür drauf, immer dran zu bleiben, und die bisweilen 100 Nachrichten pro Tag zu checken.

Wie gefährlich es ist, viel von sich preiszugeben, zu schnell angeblichen „Freunden“ zu vertrauen, und wie man sich verhält bei Mobbing, davon sprachen Manuela Beckmann und Reiner Reuß vom Kinderschutzbund an zwei Tagen mit drei achten Klassen der Heinrich-Roth-Realschule. Ein Quiz, Filme, Rollenspiele rundeten das Projekt mit dem Namen „Firewall“ ab.

Die Jugendlichen, 13 und 14 Jahre alt, arbeiteten fleißig mit; dankbar für die Ratschläge, den Hinweis auf bisher ungeahnte Gefahren, die Rechtslage und die offenen Worte. Drei Zehntklässler gesellten sich abends zu den beiden Referenten, um Eltern und Lehrern einen Einblick in die Smartphone-Welt zu geben. Und den Erwachsenen Tipps mit auf den Weg zu geben für den Umgang mit ihren zunehmend ins Digitale entrückten Kids.

In einem regen Gedankenaustausch kristallisierte sich heraus: Den Gesprächsfaden nicht abreißen lassen. Vertrauen und Offenheit an die Stelle von Verboten und Kontrolle setzen. Sich selbst schlau machen und selbst eintauchen in die digitale Welt (vielleicht sogar mit Hilfe von Sohn oder Tochter) und ab und zu gemeinsam einen Blick auf das Smartphone werfen und in die Chats. Regeln aus der analogen Welt übertragen: Zeige dich online nur so, wie Du in die Stadt gehst. Gehe mit anderen auch digital nur so um, wie Du persönlich auftreten würdest. Und: Die Eltern müssen Vorbild sein, auch was den öffentlichen Umgang mit Familienbildern angeht.

Schulsozialarbeiterin Christel Kaiser (Deutscher Kinderschutzbund) und Schulleiter Franz-Josef Gerz dankten den Referenten und der Krankenkasse Knappschaft, die das Angebot finanziert – aus Mitteln der Vorsorge, weil Cybermobbing krankmacht. Die Schule möchte das Thema noch intensiver behandeln, eventuell durch die gezielte Ausbildung älterer Schülerinnen und Schüler, die ihr Wissen dann mit den Jüngeren teilen. Der Deutsche Kinderschutzbund, Ortsverband Höhr-Grenzhausen / Kreisverband Westerwald, der die Veranstaltung im Rahmen seines 40. Geburtstags angeboten hat, sagte auch hier seine Unterstützung zu.

Klassenstufe 7 besichtigt Amazon

Eine Schülerin berichtet:

Am Mittwoch, den 14.06.2017 fuhren wir, die Klassen 7c und 7b, nach Kobern-Gondorf ins Logistikzentrum von Amazon. Als wir ankamen, gingen wir eine Treppe hinauf und über eine lange, hohe Brücke, die ins Gebäude führte. Dort angekommen, warteten wir im Aufenthaltsbereich auf unseren Guide Johannes.

Während dieser Wartezeit durften wir uns in der Cafeteria etwas zu trinken holen und uns in der Empfangshalle einen ersten Eindruck vom Unternehmen verschaffen. Wir wunderten uns, dass auf dem Boden, am Rand der Fenster, überall Sitzsäcke lagen. Als wir einen Mitarbeiter fragten warum das so ist, wurde uns gesagt, dass Besucher oder Mitarbeiter, die Pause machen, sich dort hinsetzen und entspannen können. Ich fand, dass dies die Atmosphäre sehr angenehm machte.

Nach einer Weile wurden wir von einem netten Mann, der unser Guide für diesen Tag war, zu einem Raum gebracht, der wie ein Meetingraum aussah. Wir wurden gebeten uns zu setzen und besprachen unsere weiteren Zeitabläufe. Auf jedem Platz lagen Kopfhörer und ein Funkempfänger. Nach der Besprechung legten wir diese an und waren dann alle mit dem Headset des Guides verbunden. So konnten wir ihn auch in den riesigen Hallen super verstehen.

Dann gingen wir los, und Johannes zeigte uns die verschiedenen Abteilungen des Unternehmens. Angefangen von der Halle, in der die Waren ankommen, weiter über die einsortierten Regale, bis hin zu den Pickern und abschließend in die Verpack- und Versandhalle. Überall zeigte er uns die Abläufe und erzählte uns alles, was wir zum Logistikzentrum wissen sollten und wollten. Die Führung dauerte ungefähr 1,5 Stunden und man muss sagen, dass das Gebäude riesig war. Um uns alles zu zeigen war schon ein ordentlicher Fußmarsch von Nöten.

Nach der Führung gingen wir zurück zu unserem Meetingraum, wo wir uns hinsetzten und der Guide Johannes all unsere noch offenen Fragen beantwortete. Dann mussten wir uns auch schon verabschieden und gingen zurück zum Bus. Als ich auf der Rückfahrt die anderen fragte, wie sie es denn fanden, sagten sie, dass sie es richtig interessant fanden und sich sogar vorstellen könnten auch dort zu arbeiten. Es war ein toller Einblick in die weiten Welten des Internetriesens Amazon.

 

Ein Bericht von Melisa Dagli, Klasse 7c